17 June 2026, 17:44

Zwei Jahre nach der Flutkatastrophe: Solingen kämpft noch mit den Folgen und hofft auf besseren Schutz

Zweijähriges Jubiläum der Flutkatastrophe - Ingo Schäfer (SPD) fordert mehr Investitionen in den Zivilschutz

Zwei Jahre nach der Flutkatastrophe: Solingen kämpft noch mit den Folgen und hofft auf besseren Schutz

Ingo Schäfer, Mitglied des Deutschen Bundestags, hat zum zweiten Jahrestag der verheerenden Flutkatastrophe 2021 in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen Stellung genommen. In seiner Erklärung forderte er eine engere Zusammenarbeit zwischen Regierung, Kommunalbehörden und Hilfsorganisationen, um die Katastrophenbewältigung zu verbessern.

Die Flut 2021 traf besonders Gebiete in Solingen schwer, darunter Unterburg, Rüden, Ittertal, Hasenmühle, Kohlfurth sowie das Morsbachtal in Remscheid. Die Wiederaufbauarbeiten dauern noch an, und viele Betroffene sowie Einsatzkräfte benötigen weiterhin Unterstützung bei der Bewältigung der traumatischen Erlebnisse.

Der Caritasverband Solingen spielt eine aktive Rolle in den Wiederaufbaubemühungen. Seine Hochwasserhilfestelle bietet lokale Dienstleistungen an, darunter spezielle Hilfsangebote für traumatisierte Kinder. Am 15. Juli 2023 veranstaltete die Organisation auf der Wupperinsel in Unterburg ein Gemeinschaftsfest zur Unterstützung der Bevölkerung.

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Schäfer betonte die Notwendigkeit, den Zivilschutz in Deutschland zu stärken. Er begrüßte Fortschritte beim Hochwasserwarnsystem in Solingen entlang der Wupper. Zudem verwies er darauf, dass frühzeitige Warnungen und neue Technologien wie künstliche Intelligenz entscheidend für eine bessere Katastrophenvorsorge seien. Noch in diesem Jahr plant die Bundesregierung die Verabschiedung des KRITIS-Dachgesetzes, um die Widerstandsfähigkeit der kritischen Infrastrukturen zu erhöhen.

Der Jahrestag erinnert an den anhaltenden Bedarf an Wiederaufbau und einer verbesserten Katastrophenbewältigung. Ausgebaute Warnsysteme und neue Gesetzgebungen sollen die Risiken in zukünftigen Notlagen verringern. Die weitere Unterstützung der betroffenen Gemeinden bleibt eine Priorität.

Quelle