27 October 2025, 14:01

Zunahme gefälschter Inkasso-Schreiben: Brandenburg veröffentlicht Blacklist

Ein Druckerbox mit einem Blatt Papier darauf, auf dem der Text "Hör auf zu reden" steht, und einem weiteren Blatt auf dem Tisch mit dem Text "Verdammter Genius".

Zunahme gefälschter Inkasso-Schreiben: Brandenburg veröffentlicht Blacklist

Betrügerische Mahnschreiben nehmen zu – Verbraucherzentrale Brandenburg warnt vor gefälschten Inkassobriefen Betrüger nutzen zunehmend die Namen seriöser Unternehmen, um Verbraucher mit gefälschten Mahnschreiben zu täuschen. Die Verbraucherzentrale Brandenburg hat nun eine Warnung herausgegeben und eine schwarze Liste mit 146 dubiosen Firmen veröffentlicht, vor denen man sich in Acht nehmen sollte. Um sich zu schützen, ratsam sind vor allem: die Echtheit des Schreibens überprüfen und erst nach Bestätigung der Forderung Kontakt aufnehmen. Hintergrund der Warnung sind gefälschte Rechnungen und Mahnungen, die auf den ersten Blick täuschend echt wirken, da sie Daten echter Unternehmen missbrauchen. Alarmsignale sind unter anderem: - Ausländische Bankverbindungen - Nicht im Rechtsdienstleistungsregister Brandenburg eingetragene Inkassobüros - Unklare oder fehlende Angaben zu Dienstleistung, Firma oder dem Zeitraum, auf den sich die Forderung bezieht Falls das Schreiben vorgibt, von einer Kanzlei zu stammen, sollte man prüfen, ob diese im Anwaltsverzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer gelistet ist. Behörden warnen insbesondere vor gefälschten Zahlungsaufforderungen, die fälschlich seriösen Unternehmen wie Jedermann Inkasso GmbH, Universal Inkasso AG oder DIAS Deutsche Inkasso Service GmbH zugeordnet werden. Ein aktueller Betrugsfall betrifft die angebliche Firma „COEO-INKASSO GmbH“, die mit gefälschten Parkknöllchen-Gebühren droht. Verbraucherschützer raten dringend davon ab, auf solche Schreiben zu reagieren, Lastschriften zu autorisieren oder Geld zu überweisen, ohne die Forderung zuvor geprüft zu haben. Stattdessen sollte man offizielle Kontaktdaten nutzen, um die Forderung direkt beim angeblichen Gläubiger zu verifizieren. So schützen Sie sich vor betrügerischen Inkassoschreiben: - Prüfen Sie immer die Echtheit des Schreibens und des Unternehmens, das es vorgibt zu vertreten. - Seien Sie skeptisch bei vagen Forderungen, ausländischen Konten oder nicht registrierten Inkassobüros. - Die schwarze Liste der Verbraucherzentrale Brandenburg bietet eine erste Orientierung – doch auch hier gilt: Nutzen Sie offizielle Kanäle, um Forderungen zu bestätigen, bevor Sie handeln.