25 June 2026, 14:24

Zukunft des Von der Heydt-Museums: Streit um Räume spitzt sich zu

Ende des Stillstands: FDP fordert Lösungen für Museen

Zukunft des Von der Heydt-Museums: Streit um Räume spitzt sich zu

Die Spannungen um die Zukunft des Von der Heydt-Museums und des Zentrums für verfolgte Künste in Wuppertal haben sich zugespitzt. Die gemeinsame Nutzung des Gebäudes an der Wuppertaler Straße gestaltet sich zunehmend schwierig, was nachhaltige Lösungen erfordert.

Im Dezember 2022 schlug die FDP-Fraktion vor, ehemalige Filialen der Stadtsparkasse in Gräfrath oder Höhscheid als mögliche Ausstellungsräume zu prüfen. Der Keller der alten Gräfrather Filiale wurde bereits für das Museum angemietet.

Ute Klein, sachkundige Bürgerin der FDP, kritisiert die CDU, die politische Streitigkeiten um das aktuelle Gebäude schüre. Sie bezeichnet den FDP-Antrag als ein „Erkundungsmandat, um die Zukunft des Museums zu sichern“. Klein betont, die Debatte müsse sich auf konstruktive und nachhaltige Lösungen konzentrieren, statt Ideen anderer anzugreifen.

Die FDP bleibt für praktikable Vorschläge offen. Klein fordert die CDU auf, stattdessen positive Lösungsansätze einzubringen, anstatt den Konflikt zu verlängern. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Suche nach einem tragfähigen Standort für beide Einrichtungen. Der angemietete Keller in Gräfrath bietet eine Option, doch eine breitere Einigung steht noch aus. Politische Zusammenarbeit wird entscheidend sein, um die Frage zu klären.

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