08 January 2026, 20:58

Zeitzeugin berichtet über Dürens Schicksal im Zweiten Weltkrieg

Eine Collage mit einer Gruppe von Kindern und Text.

Zeitzeugin berichtet über Dürens Schicksal im Zweiten Weltkrieg

Volkshochschule Rur-Eifel veranstaltet kostenlosen Vortrag über Düren im Zweiten Weltkrieg

Am 15. Januar 2026 lädt die Volkshochschule (VHS) Rur-Eifel zu einem kostenlosen Vortrag ein, der das Leben in Düren während des Zweiten Weltkriegs beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Zeitzeugin Marianne Tombeux, die von ihren persönlichen Erlebnissen als Kind in der vom Krieg gezeichneten Stadt berichtet. Die Besucher erwarten Lesungen aus ihrem Buch sowie eine Diskussion über die Auswirkungen des Krieges auf die Familien vor Ort.

Die Veranstaltung findet von 18:00 bis 19:30 Uhr im Gebäude der VHS Rur-Eifel in der Violengasse statt. Marianne Tombeux wird Auszüge aus „Eine Kindheit in Düren im Zweiten Weltkrieg“ vorlesen, einem Buch, das sie gemeinsam mit Herbert Schaal verfasst hat. Ihre Schilderungen umfassen die Evakuierung Dürens und die Zerstörung ihrer Heimatstadt im Verlauf des Krieges.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Stadtmuseum Düren organisiert. Interessierte müssen sich vorab über die Website der VHS Rur-Eifel oder per Anmeldeformular registrieren. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich, um einen Platz zu sichern.

Tombeux’ authentischer Bericht bietet einen direkten Einblick in Dürens Kriegsgeschichte. Der Vortrag und die anschließende Diskussion sollen lokale Erinnerungen an diese Zeit bewahren. Die Veranstalter raten zu einer frühzeitigen Anmeldung, da mit großem Interesse gerechnet wird.