24 December 2025, 20:55

Wupperverband stärkt Hochwasserschutz und Wasserqualität mit digitalen Innovationen

Ein Wasserwerk mit breiten grünen Blättern, die auf der Oberfläche eines Gewässers schwimmen.

Wupperverband stärkt Hochwasserschutz und Wasserqualität mit digitalen Innovationen

Der Wupperverband erweitert seine Bemühungen zum Schutz und zur Bewirtschaftung der Wasserressourcen in der gesamten Region. Zu den jüngsten Projekten zählen neue Infrastrukturmaßnahmen, digitale Aufrüstungen und ökologische Verbesserungen – alles mit dem Ziel, das Wupper-Einzugsgebiet für die Zukunft zu sichern.

2025 unternahm der Verband wichtige Schritte, um den Hochwasserschutz und die Wasserqualität zu stärken. Renaturierungsarbeiten an Wipper und Murbach verbesserten die Fischwanderwege und verringerten das Hochwasserrisiko. Im selben Jahr wurden 21 neue Sensoren und ein Pegelmessgerät in Leichlingen in das Hochwassermelde-Netz integriert, sodass die Gesamtzahl nun bei 60 Pegeln und fast 100 Sensoren liegt. Diese speisen Echtzeitdaten in das Bergische Hochwasserinformationssystem 4.0 ein.

Während einer Frühjahrsdürre 2025 bewahrte der Verband 9,2 Millionen Kubikmeter Wasser vor dem Verbrauch, wodurch Sauerstoffmangel und Fischsterben in den Talsperren Wupper und Bever verhindert wurden. Zudem erfolgte in diesem Jahr der Umstieg auf digitale Systeme, darunter die Einführung von SAP S/4HANA für ein effizienteres Datenmanagement.

Für die Zukunft sind zwei Großprojekte geplant: Eine Klärschlammverbrennungsanlage in Wuppertal-Buchenhofen, an der sich Wuppertal, Solingen, Remscheid, Velbert und Langenberg beteiligt, soll bis Ende 2028 in Betrieb gehen. Parallel dazu ist der Bau einer neuen Kläranlage in Leverkusen für 2032 vorgesehen. Zudem kündigte der Verband für 2026 leichte Anpassungen der Beitragssätze in bestimmten Gebieten an.

Die laufenden Arbeiten des Wupperverbands umfassen die Modernisierung der Infrastruktur, den Ausbau des Hochwasserschutzes und die Steigerung der Wassereffizienz. Mit diesen Maßnahmen soll eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung im Wupper-Einzugsgebiet in den kommenden Jahren sichergestellt werden.