Wolfsburgs neuer Führungsrat: Eriksen überraschend dabei – trotz fehlender Spielpraxis
Jonas MayerWolfsburgs neuer Führungsrat: Eriksen überraschend dabei – trotz fehlender Spielpraxis
VfL Wolfsburg hat unter dem neuen Cheftrainer Paul Simonis seine Führungsstruktur umgestaltet. Der Verein gab einen neu zusammengesetzten fünfköpfigen Rat bekannt, dem sich Christian Eriksen anschließt – obwohl der Däne noch keine einzige Minute für die Mannschaft gespielt hat. Einige bekannte Gesichter bleiben erhalten, doch die Änderungen spiegeln die neue Ausrichtung des Clubs wider.
Der bisherige Führungsrat, der unter dem früheren Trainer Ralph Hasenhüttl eingerichtet worden war, wurde aufgelöst. Maximilian Arnold bleibt Mannschaftskapitän und behält damit seine Rolle als zentraler Anführer des Teams. Mattias Svanberg übernimmt als Vizekapitän die Nachfolge von Sebastiaan Bornauw.
Kamil Grabara bleibt weiterhin Teil der Gruppe, hinzu kommt mit Pavao Pervan der 37-jährige dritte Torhüter. Auch der rechte Außenverteidiger Kilian Fischer, der für seinen Einfluss in der Kabine bekannt ist, stößt zum Rat. Die auffälligste Neuerung ist die Berufung Eriksens, der zwar noch kein Spiel bestritten hat, aber Erfahrung und Autorität mitbringt.
Simonis räumte ein, dass Eriksens Trainingsleistungen in den letzten Monaten nicht seinem gewohnten Niveau entsprochen hätten. Dennoch könnte der Däne am Wochenende beim Spiel gegen Borussia Dortmund sein Debüt geben, wenn er von der Bank kommt.
Der neue Rat besteht nun aus Arnold, Svanberg, Grabara, Pervan, Fischer und Eriksen. Ihre Aufgaben werden Entscheidungen des Teams – sowohl auf als auch neben dem Platz – prägen. Eriksens möglicher Einsatz gegen Dortmund könnte sein erster Beitrag für den Verein seit seinem Wechsel sein.






