Wirtschaftsempfang in Solingen diskutiert Europas Rolle für lokale KMU und Bürokratieabbau
Henry KochWirtschaftsempfang in Solingen diskutiert Europas Rolle für lokale KMU und Bürokratieabbau
Wirtschaftsempfang des MIT Solingen diese Woche mit lokalen Führungskräften und Politikern
Der diesjährige Wirtschaftsempfang des MIT Solingen fand in dieser Woche statt und zog Vertreter aus der regionalen Wirtschaft sowie politische Entscheidungsträger an. Die ursprünglich angemeldete Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (CDU) sagte ihre Teilnahme kurzfristig aus persönlichen Gründen ab.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Rolle Europas bei der Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Diskutiert wurden Themen wie Bürokratieabbau, der Europäische Binnenmarkt sowie politische Risiken. Anwesend war unter anderem Miriam Viehmann, die Europakandidatin für den Wahlkreis Bergisches Land, neben weiteren prominenten Wirtschaftspersönlichkeiten. Dazu zählten Rainer Vehns, Vorstandsvorsitzender der codecentric AG, und Jörg Püttbach, Geschäftsführer der BIA Kunststoff- und Galvanotechnik GmbH.
Die Gespräche drehten sich vor allem darum, wie das Europäische Parlament die Rahmenbedingungen für lokale Unternehmen prägt. Die Teilnehmer betonten die Notwendigkeit klarer, unterstützender Politiken auf allen staatlichen Ebenen. Gleichzeitig wurde die wachsende politische Entfremdung thematisiert – insbesondere die Gefahr durch rechtsextreme Parteien, die die europäische Zusammenarbeit ablehnen.
Während die Vorteile des Binnenmarktes hervorgehoben wurden, blieb die Bürokratie ein umstrittenes Thema. Zwei langjährige MIT-Solingen-Mitglieder wurden im Rahmen der Veranstaltung geehrt, die zudem Gelegenheiten zum Netzwerken bot. Der Empfang unterstrich die Bedeutung stabiler politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen für Unternehmen. Die Anwesenden waren sich einig, dass die Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft unverzichtbar ist. Die Veranstaltung endete mit einem Appell, sich weiterhin für europäische Belange einzusetzen, die lokale Betriebe betreffen.






