Wie zwei Schaumstoffschichten unter den Ringen Furys Sieg gegen Klitschko fast verhinderten
Henry KochWie zwei Schaumstoffschichten unter den Ringen Furys Sieg gegen Klitschko fast verhinderten
Vor einem Jahrzehnt gelang Tyson Fury ein atemberaubender Coup, als er Wladimir Klitschko in Düsseldorf besiegte. Der Sieg beendete Klitschkos zehnjährige Vorherrschaft in der Schwergewichtsklasse. Doch noch bevor der Kampf überhaupt begann, drohte ein letztes Problem mit den Ringen das gesamte Event zu gefährden.
Am Morgen des Kampfes äußerte Peter Fury – Tyson Furys Onkel und damals sein Trainer – Bedenken hinsichtlich des Zustands der Ringe. Die Kampffläche fühlte sich ungewöhnlich weich an, und bei einer Überprüfung wurden zwei zusätzliche Schaumstoffschichten darunter entdeckt. Diese hätten Furys Beweglichkeit beeinträchtigen können – ein zentraler Bestandteil seiner Strategie gegen den physisch überlegenen Klitschko.
Das Ergebnis des Kampfes veränderte die Schwergewichts-Landschaft nachhaltig und beendete Klitschkos jahrzehntelange Dominanz an der Spitze. Furys Triumph zeigte zudem, wie selbst kleine Details – etwa die Beschaffenheit der Ringe – vor einem hochkarätigen Kampf zu großen Problemen werden können. Das Duell bleibt ein prägender Moment der modernen Boxgeschichte.