31 December 2025, 02:58

Wie Kriegserinnerungen Familien über Generationen prägen – Diskussion in Essen

Denkmäler in eine Wand gemeißelt mit Blumensträußen davor.

Wie Kriegserinnerungen Familien über Generationen prägen – Diskussion in Essen

Öffentliche Diskussion zu generationenübergreifendem Trauma und Familiengeschichten am 13. November im Kokskohlebunker Essen

Am Donnerstag, dem 13. November, findet um 19:00 Uhr im Kokskohlebunker Essen eine öffentliche Veranstaltung zum Thema generationenübergreifendes Trauma und Familiengeschichten statt. Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, gemeinsam zu erkunden, wie Kriegserfahrungen bis heute das Leben prägen. Der Eintritt ist frei.

Im Mittelpunkt des Abends stehen die Gäste Barbara Wolf und Dietmar Fleischer vom Büro für Chancengleichheit, die aus ihrem persönlichen Umfeld und ihren Familiengeschichten berichten. Dabei geht es insbesondere um die langfristigen Folgen von Kriegen, die sich über Generationen hinweg auswirken. Ihre Erzählungen sollen verdeutlichen, wie vergangene Konflikte bis in die Gegenwart hinein Denkweisen und Perspektiven beeinflussen.

Durch den Abend führt Büşra Meryem Göçmen, die für einen respektvollen und offenen Austausch sorgen wird. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Büros für Chancengleichheit, des Ruhr Museums und der mitMach Agentur und wird unterstützt von der Stiftung Zollverein. Austragungsort ist das UNESCO-Welterbe Zollverein, ein Ort von großer historischer Bedeutung. Die Organisator:innen hoffen, dass die Diskussion Anstoß gibt, über vererbte Erinnerungen und unbewältigte Traumata in Familien nachzudenken. Der Kokskohlebunker als Teil des Ruhr Museums bietet dabei eine passende Kulisse für die Auseinandersetzung mit Geschichte und ihren heutigen Nachwirkungen.

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, hautnah zu erleben, wie die Vergangenheit in persönlichen und kollektiven Erinnerungen fortlebt. Die Besucher:innen können sich mit den Erfahrungen der Referent:innen auseinandersetzen und über die eigene Familiengeschichte reflektieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der kostenlosen Diskussion teilzunehmen.