23 November 2025, 16:01

Watzkes Rücktritt markiert das Ende einer Ära beim BVB – doch die Führungskrise bleibt

Ein Stadion mit Flutlicht, Eisengittern, Zuschauern, stehenden Personen, Werbetafeln, Anzeigetafeln, Sicherheitskameras, Fahnen und Dekorationen.

Watzke ist nicht mehr BVB-Geschäftsführer - Versöhnung mit Lunow - Watzkes Rücktritt markiert das Ende einer Ära beim BVB – doch die Führungskrise bleibt

Nach über 20 Jahren an der Spitze ist Hans-Joachim Watzke als langjähriger Vorstandsvorsitzender von Borussia Dortmund zurückgetreten. Sein Abschied fällt in eine Phase interner Konflikte und einer verschobenen Wahl für den neuen Vereinspräsidenten. Die diesjährige Hauptversammlung bot erstmals die Möglichkeit, dass Mitglieder digital in einem hybriden Format teilnehmen konnten.

Watzke war 2005 in den Vorstand des BVB eingetreten und hatte den Klub seitdem durch eine finanzielle Erholungsphase sowie zurück zu sportlichem Erfolg geführt. Als einziger Kandidat für das Amt des Präsidenten des Trägervereins sah er sich unerwartet mit Gegenwind konfrontiert, als Reinhold Lunow im Sommer überraschend seine eigene Bewerbung bekannt gab. Dieser Schritt löste eine öffentliche Auseinandersetzung aus und zog Kritik von der Fanabteilung des Vereins auf sich.

Die Verschiebung der Präsidentenwahl hinterlässt eine Führungslücke im Klub. Mit Watzkes Ausscheiden als CEO endet eine Ära, während die ungelöste Wahl die anhaltenden Spannungen innerhalb des Vereins unterstreicht. Wie es mit der Führung von Borussia Dortmund weitergeht, bleibt ungewiss, während die Mitglieder auf weitere Entscheidungen warten.