07 April 2026, 22:30

Warum Politiker weltweit an Vertrauen verlieren – und was Kölns OB Reker daraus lernt

Ein Blatt mit einer Zeichnung eines Mannes im Anzug und Krawatte, der ein Schild hält, auf dem steht: 'Der Albtraum des Wählers' und damit Entschlossenheit mit einer fetten Schrift ausdrückt.

Warum Politiker weltweit an Vertrauen verlieren – und was Kölns OB Reker daraus lernt

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass Politiker zu den am wenigsten vertrauenswürdigen Berufen weltweit zählen. Die Ergebnisse, die von einem internationalen Forscherteam ausgewertet wurden, umfassen Antworten von fast tausend gewählten Amtsträgern – darunter 178 Mitglieder des Deutschen Bundestags. Nun setzt sich Kölns langjährige Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, mit den Daten auseinander, um die öffentliche Stimmung gegenüber politischen Führungskräften besser zu verstehen.

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Die Studie, die im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde, basiert auf den Antworten von 982 Politikern aus elf demokratischen Ländern. Alle Teilnehmer blieben anonym, um ehrliches Feedback zu gewährleisten. Forscher aus 19 verschiedenen Nationen werteten die Daten aus und identifizierten einen klaren Trend: Die Bevölkerung steht politischen Amtsträgern zunehmend skeptisch gegenüber.

In Deutschland wurden für die Umfrage 178 Bundestagsabgeordnete befragt. Ihre Antworten spiegelten die allgemeinen Muster wider – Politiker landen demnach gemeinsam mit Steuerbeamten, Journalisten und Versicherungsvertretern auf den hinteren Plätzen der öffentlichen Beliebtheitsskala.

Die 68-jährige Henriette Reker regiert Köln seit einem Jahrzehnt als parteilose Oberbürgermeisterin. Im Konferenzraum des Rathauses analysiert sie nun die Umfrageergebnisse. Ihr Ziel ist es, die Gründe für den dramatischen Vertrauensverlust in politische Vertreter zu ergründen.

Die Ergebnisse der Studie zeichnen ein düsteres Bild des öffentlichen Misstrauens gegenüber Politikern. Mit Daten von fast tausend Amtsträgern – darunter eine beträchtliche Zahl aus Deutschland – bieten die Erkenntnisse Führungspersönlichkeiten wie Reker eine Grundlage, um ihre Position zu bewerten. Als nächster Schritt könnte es darum gehen, die Ursachen dieser weitverbreiteten Skepsis anzugehen.

Quelle