VW Logistik kämpft mit Transportengpässen – und setzt auf Datenlösungen für die Zukunft
Lukas AlbrechtVW Logistik kämpft mit Transportengpässen – und setzt auf Datenlösungen für die Zukunft
Volkswagen Group Logistics kämpft weiterhin mit Herausforderungen in den Bereichen Transport, Betrieb und Fahrzeugverteilung. Im Jahr 2023 führten Kapazitätsengpässe zu Beeinträchtigungen in allen Transportarten in Europa sowie auf globalen Schifffahrtsrouten. Simon Motter, Geschäftsführer des Unternehmens, arbeitet nun daran, die Fähigkeiten der Sparte zur Vorhersage und Bewältigung solcher Probleme in Zukunft zu verbessern.
Im vergangenen Jahr gab es flächendeckende Engpässe in der Fahrzeuglogistik. Um die Produktion aufrechtzuerhalten, verlegte Group Logistics den Fahrzeugtransport von der Schiene auf die Straße. Zudem sicherte sich das Unternehmen direkte LKW-Kapazitäten und erweiterte die Roll-on/Roll-off-Schiffsverbindungen zwischen Europa und Nordamerika.
Während früherer Störungen, wie etwa dem Halbleitermangel, verteilte das Team gezielt Chips und wies Steuerungskräfte für jede Stufe der Lieferkette und Produktion zu. Darüber hinaus griff man auf außergewöhnliche Transportmethoden zurück und passte das Bestandsmanagement an, um den Materialfluss aufrechtzuerhalten.
Motter lobte die Mitarbeiter für ihre Fähigkeit, unter Druck gelassen zu bleiben und schnell Lösungen zu entwickeln. Nun baut er Prozesse auf, um den Bedarf und mögliche Lücken in der Fahrzeuglogistik frühzeitig zu prognostizieren. Volkswagen Group Logistics ist zudem führendes Mitglied von Catena-X, einem Datenaustausch-Konsortium, das die Transparenz in der Lieferkette erhöhen soll. Die Sparte hat die detaillierte Nachverfolgung über die gesamte Tier-N-Lieferkette hinweg ausgeweitet – insbesondere für kritische Komponenten wie Batteriezellen und -module.
Der Bereich bleibt proaktiven Maßnahmen verpflichtet. Durch präzisere Prognosen und die Nutzung von Dateninitiativen soll die Auswirkung künftiger Störungen verringert werden. Diese Schritte bauen auf den Erfahrungen vergangener Krisen auf und zielen darauf ab, die Produktionsstabilität langfristig zu sichern.






