Viersen wird Teil der AGFS NRW – Lob für innovative Radwege und Fußgängerfreundlichkeit
Clara MeyerViersen wird Teil der AGFS NRW – Lob für innovative Radwege und Fußgängerfreundlichkeit
Viersen hat einen bedeutenden Schritt in Richtung besserer Rad- und Fußwege gemacht. Im Juli 2024 unterzog sich die Stadt einer ausführlichen Prüfung im Rahmen ihres Antrags auf Aufnahme in die AGFS NRW – ein Netzwerk, das fußgänger- und fahrradfreundliche Kommunen fördert. Der Besuch umfasste eine sieben Kilometer lange Fahrradtour sowie Präsentationen zu lokalen Infrastrukturverbesserungen.
Das Prüfungsteam sprach sich anschließend einstimmig für Viersen aus und lobte die Fortschritte sowie die innovativen Ansätze der Stadt. Mit dieser Zustimmung erhält Viersen nun Zugang zu Fördermitteln, Fachwissen und einem größeren Netzwerk innerhalb der AGFS NRW.
Der Prozess hatte im August 2023 begonnen, als Viersen erstmals die Mitgliedschaft in der AGFS NRW beantragte. Ein Jahr später traf eine Kommission ein, um die Bemühungen der Stadt um sicherere und besser zugängliche Wege für Radfahrer und Fußgänger zu bewerten. Die Prüfung umfasste sowohl strategische Planungen als auch konkrete Lösungen vor Ort.
Während der Inspektion nahmen die Gutachter an einer sieben Kilometer langen Fahrradtour teil, bei der sie die bestehenden Maßnahmen der Stadt unter die Lupe nahmen. Besonders hervorgehoben wurde Viersens Arbeit an wassergebundenen Wegoberflächen – eine Innovation, die die Kommission als vorbildlich bezeichnete. Auch die Schulung von Mitarbeitenden und das politische Engagement fanden Anerkennung.
Nach der Begutachtung kam die Kommission zu dem Schluss, dass Viersen "auf dem richtigen Weg" sei. Mit ihrer Zustimmung wird die Stadt in Kürze die offizielle Bestätigung ihrer Mitgliedschaft erhalten. Minister Oliver Krischer wird die Aufnahme in den kommenden Wochen bekannt geben.
Bürgermeisterin Sabine Anemüller bedankte sich bei allen Beteiligten und betonte die Bereitschaft der Stadt, eng mit der AGFS zusammenzuarbeiten. Mobilitätsmanagerin Nicole Stephan ergänzte, dass die Mitgliedschaft wertvolles Fachwissen mit sich bringe und Viersen dabei unterstütze, die Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer weiter zu optimieren.
Mit der Unterstützung der Kommission profitiert Viersen künftig von technischer Beratung, Fördermöglichkeiten und einem größeren Netzwerk von Städten, die sich für nachhaltige Mobilität einsetzen. Die Entscheidung bestätigt zudem die Anstrengungen der Stadt, die Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer durch Planung, Schulungen und innovative Oberflächenlösungen zu verbessern. Die offizielle Bestätigung der AGFS-Mitgliedschaft wird in Kürze folgen.






