06 May 2026, 06:42

Vier Tage Stillstand: Verdi-Streik legt Düsseldorfer Nahverkehr lahm

Eine belebte Stadtstraße mit einem Bus an einer Bushaltestelle vor einem hohen Gebäude, Fahrzeuge auf der Straße, Fußgänger auf dem Gehweg, ein überdachter Unterstand, Bäume, mehrstöckige Gebäude, ein fernes Wahrzeichen und der Himmel.

Vier Tage Stillstand: Verdi-Streik legt Düsseldorfer Nahverkehr lahm

Ein viertägiger Warnstreik der Gewerkschaft Verdi hat in der Landeshauptstadt zu massiven Verkehrsbehinderungen geführt. Die Rheinbahn reagierte darauf mit der fast vollständigen Einstellung des Bus- und Bahnverkehrs – Tausende Fahrgäste saßen fest. Die Auswirkungen des Streiks waren weitaus gravierender, als beide Seiten erwartet hatten.

Ziel des Arbeitskampfes waren eigentlich nur die Werkstätten, nicht die Fahrer. Dennoch schickte die Rheinbahn in einem ungewöhnlichen Schritt auch die Bus- und Bahnfahrer nach Hause. Verdi bezeichnete diese Maßnahme als unnötig und zeigte sich überrascht über die Entscheidung des Unternehmens.

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Vier Tage lang blieb der Verkehr komplett lahmgelegt. Pendler hatten mit Verspätungen, Ausfällen und überfüllten Ersatzrouten zu kämpfen. Die Gewerkschaft hatte nicht mit einer derart harten Reaktion des Verkehrsbetriebs gerechnet.

Später kritisierte Verdi die Rheinbahn scharf für die Zuspitzung der Lage. Aus Sicht der Gewerkschaft ging die fast flächendeckende Stilllegung der Flotte weit über das hinaus, was der Streik eigentlich forderte. Die Sperrung dauerte länger und traf mehr Menschen als ursprünglich geplant. Die Entscheidung der Rheinbahn, die Fahrer trotz des auf die Werkstätten beschränkten Streiks vom Dienst abzuziehen, verlängerte das Chaos. Nun warten die Fahrgäste auf klare Aussagen, wann der Regelbetrieb vollständig wiederaufgenommen wird.

Quelle