Vandalen verwüsten Mechernicher Gymnasium mit Hakenkreuzen und Diebstahl
Clara MeyerVandalen verwüsten Mechernicher Gymnasium mit Hakenkreuzen und Diebstahl
Vandalen verwüsten Schule in Mechernich während der Sommerferien
Während der Sommerferien ist eine Schule in Mechernich zum Ziel von Vandalen geworden. Am 8. August drangen unbekannte Jugendliche in das Gymnasium am Nyonsplatz ein, richteten Sachschäden an und stahlen Bargeld. Die Behörden ermitteln nun wegen des Vorfalls, darunter auch wegen des Gebrauchs verbotener Symbole.
Der Einbruch ereignete sich, während in der Schule Renovierungsarbeiten im Gange waren. Ein Handwerker beobachtete, wie mehrere junge Personen durch eine offene Tür im Innenhof das Gebäude betraten. Im Inneren verwüsteten sie das Lehrerzimmer, brachen Schranktüren auf und entwendeten mehrere hundert Euro in bar.
Ein Tisch und eine Tafel im selben Raum wurden mit Hakenkreuzen beschmiert. Zudem beschädigten die Täter Schränke in einer Kellerwerkstatt. Drei Tage später, am 11. August, wurden weitere Zerstörungen entdeckt – weitere Schränke waren aufgebrochen und Spinde gewaltsam geöffnet worden.
Die Kriminalpolizei Euskirchen leitet die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und schweren Diebstahls. Parallel prüft das Landesamt für Verfassungsschutz in Bonn die Verwendung von Symbolen, die mit verfassungsfeindlichen Organisationen in Verbindung stehen.
Die Schule bleibt aufgrund der anhaltenden Reparaturarbeiten bis zum Ende der Sommerferien geschlossen. Die Polizei arbeitet daran, die Verantwortlichen für den Einbruch und die Vandalenakte zu identifizieren. Der Fall sorgt besonders wegen der verbotenen Symbole und des Ausmaßes der Schäden für Besorgnis.






