Uni Duisburg-Essen verwandelt Essener Campus in lebendigen Wissensraum
Jonas MayerUni Duisburg-Essen verwandelt Essener Campus in lebendigen Wissensraum
Die Universität Duisburg-Essen gestaltet ihren Campus in Essen im Rahmen des Projekts Big Picture Essen grundlegend um. In den nächsten zehn Jahren sollen Forschungs- und Lehrflächen um 30 Prozent erweitert und die Einrichtungen modernisiert werden. Dazu gehören Neubauten, flexible Arbeitsbereiche sowie gemeindeorientierte Zonen.
Die Arbeiten auf dem Campus haben bereits begonnen. Die Sanierung von Hörsälen und Seminarräumen soll bis 2023 abgeschlossen sein. Zudem wandelt die Universität Einzelbüros in Großraumbüros um – ausgestattet mit Lounge-Bereichen und sogar Büroschaukeln. Ziel ist es, eine kollaborativere Umgebung für Mitarbeiter und Studierende zu schaffen.
Geplant ist auch eine Übergangszone, die den Campus mit der Essener Innenstadt verbindet. Hier sollen Urban-Gardening-Projekte, kulturelle Veranstaltungen und eine Outdoor-Bar entstehen. Darüber hinaus prüft die Universität Vorschläge für eine Kita und eine Freiluft-Sportanlage, um das Angebot für die Hochschulgemeinschaft zu verbessern.
Zu den Neubauprojekten zählen das Forschungsgebäude ACTIVE SITES und der FutureWaterCampus. Zudem wurden ein eigenes Zentrum für die chemische Ausbildung sowie eine Forschungseinrichtung für Wasserfragen genehmigt. Zwar ist die genaue Anzahl der geplanten Gebäude noch nicht festgelegt, die Gesamtkosten werden jedoch im soliden mittleren dreistelligen Millionenbereich veranschlagt.
Die Umsetzung des Projekts wird etwa ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen. Nach Fertigstellung soll der Campus mehr Raum für Forschung, Lehre und gesellschaftliche Aktivitäten bieten. Im Mittelpunkt der Neugestaltung stehen Lernen, Erholung und eine stärkere Verzahnung von Universität und Stadt.






