05 January 2026, 10:40

Tragische Zugentgleisung stoppt Kölner Haie-Fans auf dem Weg nach Dresden

Ein Schiff mit Masten, Kisten und Geländern, mit Menschen in Helmen, vor Wasser.

Tragische Zugentgleisung stoppt Kölner Haie-Fans auf dem Weg nach Dresden

Zugentgleisung erschüttert Kölner Haie-Fans auf dem Weg nach Dresden

Eine tragische Zugentgleisung hat die Reise von Hunderten Fans der Kölner Haie unterbrochen, die zu einem Auswärtsspiel nach Dresden unterwegs waren. Der Unfall ereignete sich am 4. Januar 2026 in der Nähe von Hannover und forderte zwei Todesopfer, während über 40 Menschen verletzt wurden. Die Deutsche Bahn musste den Sonderzug stoppen, wodurch die Anhänger weit entfernt von ihrem Ziel strandeten.

Die Fans waren noch am selben Tag mit einem extra für das Spiel organisierten Zug aufgebrochen. Doch bereits früh kam es zu erheblichen Verspätungen, nachdem winterliches Wetter und ein mutmaßlicher Suizid auf den Gleisen der Deutschen Bahn die Fahrt verzögerten. Gegen Nachmittag entschied die Deutsche Bahn, den Zug am Magdeburger Hauptbahnhof wenden zu lassen – die Gruppe erreichte Dresden nie.

Um 18 Uhr bestätigten Beamte, dass der Zug nach Köln zurückkehren würde, wodurch die Reise vorzeitig endete. Das Fanprojekt gab kurz darauf bekannt, dass die Anhänger den Spielbeginn verpassen würden. Als Geste des guten Willens verschob die DEL den Anpfiff um 15 Minuten.

Trotz des Chaos gewannen die Kölner Haie das Spiel schließlich deutlich mit 8:1. Der Sieg wurde jedoch von der vorherigen Tragödie überschattet, die durch eine gebrochene Achse der Lokomotive der Deutschen Bahn ausgelöst worden war.

Die Entgleisung bei Hannover beendete abrupt, was für die Fans eine Routinefahrt hätte sein sollen. Zwei Menschen kamen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Währenddessen feierten die Haie einen klaren Auswärtssieg in Dresden – doch im Mittelpunkt blieb die dramatisch verlaufene Anreise und ihre Folgen.