11 June 2026, 14:32

Streit um Kita-Gebühren: Hortbetreuung spaltet Politik und Verwaltung

FDP fordert schrittweise, maßvolle Erhöhung der Elternbeiträge

Streit um Kita-Gebühren: Hortbetreuung spaltet Politik und Verwaltung

Ein geplanter Gebührenanstieg für Kitas hat eine Debatte zwischen den politischen Lagern ausgelöst. Der Entwurf, der zum 1. Januar 2024 in Kraft treten sollte, wurde von nahezu allen beteiligten Gruppen abgelehnt. Streitpunkt ist vor allem, ob die Betreuung im Hort in den Gebührenkatalog aufgenommen werden soll.

Die FDP setzt sich dafür ein, die Hortbetreuung in die Gebührenstruktur zu integrieren, und argumentiert, dies würde für mehr Gerechtigkeit sorgen. Die Partei schlug zudem eine Erhöhung der Gebühren um 30 Prozent im ersten Schritt vor, gefolgt von schrittweisen weiteren Anpassungen in den kommenden Jahren. Die Verwaltung lehnte jedoch die Einbeziehung der Hortbetreuung ab und verwies darauf, dass dies im Widerspruch zu den bestehenden KiBiz-Vorgaben stehe.

Nina Brattig, sozialpolitische Sprecherin der FDP, betonte, dass die Elternbeiträge für Kitas im aktuellen Betreuungsjahr unverändert bleiben werden. Dennoch stößt der übergeordnete Vorschlag zur Gebührenanpassung bei den meisten Fraktionen auf heftigen Widerstand.

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Die Ablehnung bedeutet, dass der Gebührenkatalog vorerst unverändert bleibt. Die Haltung der Verwaltung zur Vereinbarkeit mit dem KiBiz bleibt ein zentrales Hindernis. Eltern und Träger müssen sich vorerst weiterhin an die bestehenden finanziellen Rahmenbedingungen halten.

Quelle