Stahlindustrie ringt in Essen um Lösungen für Energiekrise und Fachkräftemangel
Jonas MayerStahlindustrie ringt in Essen um Lösungen für Energiekrise und Fachkräftemangel
Stahlindustrie-Konferenz in Essen: Branche diskutiert über Energiepreise und Fachkräftemangel
Am 13. November 2025 fand im Rahmen des Ofentags 2025 die Stahlindustrie-Konferenz auf dem Messegelände Essen statt. Führende Vertreter der Branche kamen zusammen, um über drängende Herausforderungen zu sprechen – von steigenden Energiekosten bis hin zum Fachkräftemangel. Oberbürgermeister Thomas Kufen, Schirmherr der Veranstaltung, eröffnete die Konferenz mit einer Begrüßungsrede an die Teilnehmer.
Deutschland bleibt eine der weltweit führenden Nationen in der Stahlproduktion und belegt Platz sieben im globalen Ranking sowie den ersten Platz in der EU. Jährlich werden hier rund 35 Millionen Tonnen Rohstahl erzeugt. Die Branche sichert zudem etwa 80.000 direkte Arbeitsplätze, weitere 10.000 Jobs hängen indirekt mit ihr zusammen.
Im Mittelpunkt der Konferenz standen sowohl die aktuellen Schwierigkeiten als auch die Chancen für die deutsche Stahlindustrie. Mit den Schwerpunktthemen Nachhaltigkeit und digitale Transformation suchen Unternehmen nach Wegen, sich anzupassen. Die Ergebnisse dieser Diskussionen könnten die Zukunft der Branche in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.