St. Ingberts Literaturforum 2025: Ein Fest für Buchfans mit TV-Charme und lebendiger Kultur
Jonas MayerSt. Ingberts Literaturforum 2025: Ein Fest für Buchfans mit TV-Charme und lebendiger Kultur
Literaturforum St. Ingbert lockte 2025 mit vollem Fernsehprogramm
Mit Lesungen, Musik und Diskussionen zog das Literaturforum St. Ingbert 2025 zahlreiche Besucher in seinen Bann. Die Veranstaltungen, die an verschiedenen Kulturstätten der Stadt stattfanden, präsentierten Werke etablierter wie aufstrebender Autorinnen und Autoren. Von zweisprachigen Aufführungen bis zu satirischem Kabarett bot die Reihe für jeden Buchliebhaber etwas Passendes.
Den Auftakt des Fernsehprogramms bildete eine zweisprachige Lesung aus Heinrich Manns „Der Untertan“, dargeboten von den Schauspielern Birgit Giokas und Alphonse Walter. Später ehrte die dramatische Rezitation „Die Freiheit des Panthers“ im Kulturhaus Annastraße das Rilke-Jahr.
Der Journalist Christoph Pauly stellte in einem Abend über Bedrohungen der Demokratie seinen Roman „Die Launen der Götter“ vor. In der Buchhandlung Klein teilte die Psychotherapeutin Evelyne Severing Auszüge aus ihrer Sammlung „Psychoanalyse und andere Geschichten“ – begleitet von Livemusik. Derweil unterhielt das St. Swingbert Quartett die Gäste beim „Nacht der Bibliotheken“ mit Pop-Klassikern und scharfsinnigen Kabaretttexten. Weitere Höhepunkte waren Nicole Wellemins Lesung aus ihrem Roman „Das Echo der Moore“ in der Stadtbibliothek sowie die Vorpremiere von Marie Lacrosses Paris-Erzählung „Montmartre: Licht und Schatten“ im Restaurant Jérôme. Das pfälzische Duo „Die Leseköpfe“ begeisterte mit einer Mischung aus Kabarett, Comedy und literarischen Kuriositäten. Das Forum gedachte 2025 auch der Verstorbenen, darunter der Schauspielerin Ursula Ochs-Steinfeld und der Germanistin Gabriele Oberhauser.
Hunderte Besucher nahmen an den Veranstaltungen 2025 teil und unterstrichen damit die Bedeutung des Literaturforums für die St. Ingberter Kulturszene. Das Fernsehprogramm verband Literatur, Musik und Diskussion zu einem vielseitigen Erlebnis. Einmal mehr bewies die Reihe, wie groß in der Stadt das Interesse an literarischem und künstlerischem Austausch ist.