SPD in Solingen fordert mehr Tempo bei Schulbau und digitaler Bildung
Die SPD-Fraktion in Solingen hat die Landesregierung scharf kritisiert, weil diese die digitale Bildung in den Großstädten Nordrhein-Westfalens unzureichend fördert. Gleichzeitig legte die Fraktion ehrgeizige Pläne vor, um lokale Herausforderungen anzugehen – von der Schulinfrastruktur über den öffentlichen Nahverkehr bis hin zur Gesundheitsversorgung.
Seit 2014 hat die SPD-Fraktion gemeinsam mit Bürgermeister Tim Kurzbach in Solingen zahlreiche Projekte umgesetzt. Durch strategische Planung, gezielte Investitionen und starke Partnerschaften gelang es, die Stimmung in der Stadt von weitverbreitetem Pessimismus in ein neues Gefühl des Aufbruchs zu wandeln. Das Vertrauen in die Entwicklung der Region wurde so nachhaltig gestärkt.
Die Fraktion weigert sich nun, weitere Verzögerungen beim Schulbauprogramm hinzunehmen. Sie wird sich für drei zusätzliche Bauvorhaben einsetzen und die Genehmigung für zusätzliche Kreditaufnahmen beantragen. Mit den Mitteln sollen die Turnhallen der Theodor-Heuss-Schule und der Albert-Schweitzer-Schule erneuert sowie die Aufderhöher Grundschule erweitert werden.
Die digitale Bildung bleibt ein zentrales Anliegen. Die SPD plant, weitere IT-Fachkräfte einzustellen, um die Verwaltung der schulischen Geräte zu verbessern und den technischen Support auszubauen. Zudem fordert sie höhere Landeszuschüsse für das städtische Krankenhaus in Solingen – die Beteiligung des Landes an den Erweiterungskosten müsse mindestens 50 Prozent betragen.
Auch der öffentliche Nahverkehr steht im Fokus. Die Fraktion setzt sich für mehr Busse, schnellere Verbindungen und eine bessere Servicequalität in Solingen ein. Um dies zu ermöglichen, will sie Fördergelder sowohl aus Berlin als auch aus Düsseldorf akquirieren. Darüber hinaus wird sie mit der Landesregierung in Düsseldorf weiter über die Finanzierung des städtischen Anteils an der Sanierung des Freizeitbads Ittertal verhandeln.
Die Vorschläge der SPD-Fraktion zielen auf zentrale Bereiche der Solinger Stadtentwicklung ab – von Schulen und Krankenhäusern über Verkehr bis hin zu Freizeiteinrichtungen. Sollten die Verhandlungen erfolgreich verlaufen, könnten sich daraus erhebliche Verbesserungen für die Infrastruktur und die öffentlichen Dienstleistungen der Stadt ergeben.
