24 May 2026, 12:28

Solinger Wohlfahrtsverbände kämpfen um Zukunft der sozialen Arbeit und Ehrenamt

IHK-Kreisausschuss Solingen und Wohlfahrtsverbände treffen sich beim Deutschen Roten Kreuz

Solinger Wohlfahrtsverbände kämpfen um Zukunft der sozialen Arbeit und Ehrenamt

Vertreter der Solinger Wohlfahrtsverbände und des IHK-Bezirksausschusses trafen sich im DRK Solingen, um drängende Herausforderungen im Sozialsektor zu erörtern. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Frage, wie ehrenamtliches Engagement und soziale Arbeit sichtbarer gemacht und ihre Zukunft in der Region gesichert werden können.

Die Wohlfahrtsverbände präsentierten ihr breites Leistungsspektrum – von der Kinderbetreuung und Migrationshilfe bis hin zur Pflege von Senioren und Menschen mit Behinderungen. Als wichtige Arbeitgeber prägen diese Organisationen zudem die wirtschaftliche Struktur Solingens.

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Dr. Thorsten Böth warnte vor den Folgen steigender Kosten und begrenzter Refinanzierungsmöglichkeiten, die die soziale Infrastruktur gefährdeten. Ohne Gegenmaßnahmen drohten Kürzungen in der Kinderbetreuung und anderen essenziellen Angeboten. Die Teilnehmer diskutierten neue Strategien, um das Ehrenamt zu stärken und mehr Menschen für den Sozialbereich zu gewinnen.

Jan Peter Coblenz betonte die Notwendigkeit, das öffentliche Bewusstsein für die unverzichtbare Rolle der Wohlfahrtsarbeit zu schärfen. Er forderte Bund, Land und Kommunen auf, stabile Finanzierungen bereitzustellen und bei der Gewinnung von Fachkräften zu unterstützen. Ziel des Treffens war es, die Nachhaltigkeit dieser Angebote für die Bevölkerung langfristig zu sichern.

Die Diskussionen unterstrichen die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Wohlfahrtsverbände in Solingen. Konkrete Maßnahmen wie verbesserte Finanzierungskonzepte und eine stärkere Bürgerbeteiligung wurden vorgeschlagen, um ihre Arbeit abzusichern. Der Erfolg hängt nun von der Zusammenarbeit zwischen Behörden, Ehrenamtlichen und der gesamten Stadtgesellschaft ab.

Quelle