Solinger Schulen kämpfen mit Bürokratie und Personalmangel – CDU fordert Reformen
Lukas AlbrechtSolinger Schulen kämpfen mit Bürokratie und Personalmangel – CDU fordert Reformen
Schulen in Solingen ächzen unter einer wachsenden administrativen Last. Die CDU weist nach dem Rücktritt einer weiteren Schulleiterin auf die prekären Arbeitsbedingungen hin. Herausforderungen wie Digitalisierung, Inklusion und Lehrkräftemangel haben die Bedeutung von Unterstützungspersonal stärker denn je in den Fokus gerückt.
Während der Pandemie mussten Schulleitungen Büros oft im Alleingang führen – obwohl der Bedarf an zusätzlicher Hilfe offensichtlich war. Die aktuellen Mittel für Schulverwaltungen stammen zwar von der Stadt, doch die Ressourcen reichen bei Weitem nicht aus, um die anfallenden Aufgaben zu bewältigen. Noch immer verbringen Lehrkräfte wertvolle Zeit mit Bürokratie statt mit der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern, was die Personallücken weiter verschärft.
Die CDU kritisiert, dass der bestehende Haushalt den tatsächlichen Anforderungen nicht gerecht wird. Die Personalstunden für Schulverwaltungen werden noch immer nach einer veralteten Berechnungsgrundlage aus dem Jahr 2012 bemessen, die längst nicht mehr der Realität entspricht. Die Partei fordert, dass Schulen nicht nur mit dem absoluten Minimum an Personal ausgestattet werden, sondern über ausreichend Fachkräfte verfügen, um effektiv arbeiten zu können.
Die Solinger CDU drängt nun auf schnelle Maßnahmen zur Verbesserung der Personalsituation in Schulverwaltungen. Gefordert werden aktualisierte Finanzierungsmodelle und bessere Ressourcen, die den heutigen Anforderungen entsprechen. Ohne Veränderungen werde der administrative Druck weiterhin Lehrkräfte und den Schulbetrieb belasten, so die Warnung.
