31 May 2026, 14:26

Solingen will Kirchengemeinden bei Umnutzung alter Gebäude besser unterstützen

SPD unterstützt Kommunen bei neuer Nutzung von Kirchen

Solingen will Kirchengemeinden bei Umnutzung alter Gebäude besser unterstützen

Die Solinger SPD setzt sich für eine stärkere kommunale Unterstützung von Kirchengemeinden ein, die alte Gebäude umnutzen möchten. Ein neuer Antrag sieht die Einrichtung einer eigenen Koordinierungsstelle und einer Arbeitsgruppe vor, um das Verfahren zu beschleunigen. Ziel ist es, bürokratische Hürden abzubauen und den Gemeinden bei rechtlichen und praktischen Herausforderungen zur Seite zu stehen.

Viele evangelische und katholische Gemeinden in der Stadt haben bereits Pläne, ihre Kirchengebäude umzugestalten. Doch strenge Bauvorschriften und Denkmalschutzauflagen verzögern oder erschweren diese Vorhaben oft. Der gemeinsame Antrag der SPD zielt darauf ab, eine zentrale Anlaufstelle zu schaffen, die einheitliche Richtlinien zwischen Rat, Verwaltung und Gemeinden sicherstellt.

Die geplante Koordinierungsstelle und Arbeitsgruppe soll sich vor allem auf die Reduzierung bürokratischer Hindernisse konzentrieren. Zwar kann die Stadt keine finanzielle Hilfe leisten, doch praktische Unterstützung – insbesondere bei Fragen zu Bauvorschriften und Denkmalschutz – wird angeboten. Die SPD betont zudem einen überparteilichen Ansatz und ruft alle demokratischen Kräfte im Rat auf, gemeinsam für zügigere Fortschritte zu sorgen.

Die aktuelle Ausstellung „Kirchen als vierte Orte“ in der Lutherkirche zeigt kreative Möglichkeiten der Nachnutzung ehemaliger Kirchengebäude auf. Anhand konkreter Beispiele erfolgreicher Umgestaltungen wird der Bedarf an strukturierter kommunaler Begleitung verdeutlicht.

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Falls der Antrag angenommen wird, soll die neue Koordinierungsstelle als direkte Ansprechpartnerin für die Gemeinden fungieren. Sie würde sie bei der Umsetzung ihrer Umnutzungsprojekte unterstützen – stets im Einklang mit rechtlichen und denkmalschützerischen Vorgaben. Der SPD-Plan setzt auf praktische Lösungen statt auf finanzielle Förderung, um den Prozess für alle Beteiligten zu erleichtern.

Quelle