Solingen sichert 6 Millionen Euro für Freibadsanierung – doch die Zukunft bleibt ungewiss
Clara MeyerSolingen sichert 6 Millionen Euro für Freibadsanierung – doch die Zukunft bleibt ungewiss
Solingen hat 6 Millionen Euro an Bundesförderung für die Sanierung seines Freibads gesichert. Das Projekt ist Teil einer umfassenderen Initiative zur Umstrukturierung des Freizeitkomplexes Ittertal, zu dem auch eine Eishalle und weitere Einrichtungen gehören. Lokale Verantwortliche arbeiten nun daran, die langfristige Zukunft des Standorts zu sichern.
Die Stadt steht jedoch vor anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten, die sich auf wichtige Dienstleistungen und den sozialen Arbeitsmarkt auswirken könnten. Die gemeinnützige Organisation Neue Arbeit Ittertal gGmbH, die Menschen Beschäftigung bietet, die auf dem regulären Arbeitsmarkt nur schwer Fuß fassen, hat Insolvenzverfahren eingeleitet.
Ernst Lauterjung, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Solinger Sportausschusses, betont die Bedeutung des Erhalts der Freizeitangebote im Ittertal. Er setzt sich dafür ein, den städtischen Anteil an der Finanzierung der Modernisierung des Freibads zu sichern. Gleichzeitig wirbt der Bundestagsabgeordnete Ingo Schäfer in Berlin dafür, dass Kürzungen des Finanzministeriums den sozialen Arbeitsmarkt nicht gefährden.
Die SPD-Stadtratsfraktion plant, mit dem Förderverein Ittertal und der Stadtverwaltung zusammenzuarbeiten, um eine nachhaltige Lösung zu finden. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die Umstrukturierung des gesamten Komplexes und die langfristige finanzielle Absicherung.
Die 6 Millionen Euro Bundesförderung stellen einen wichtigen Schritt für die Freibadsanierung dar. Doch die Zukunft des Ittertal-Komplexes hängt davon ab, die finanziellen Herausforderungen zu bewältigen und zusätzliche Unterstützung zu mobilisieren. Die lokalen Verantwortlichen bleiben entschlossen, sowohl die Freizeiteinrichtungen als auch den sozialen Arbeitsmarkt zu schützen.
