23 December 2025, 07:01

Solingen reorganisiert Nachhaltigkeitsstrukturen - Stadt betont Kontinuität und Stärkung wichtiger Zukunftsthemen

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Brücken, Wasser und verschiedenen Verkehrsmitteln unter einem bewölkten Himmel.

Solingen reorganisiert Nachhaltigkeitsstrukturen - Stadt betont Kontinuität und Stärkung wichtiger Zukunftsthemen

Solingen strukturiert Nachhaltigkeitsbereiche neu – Stadt betont Kontinuität und Stärkung zentraler Zukunftsthemen

Solingen – Die Stadt Solingen baut ihre Verwaltungsstrukturen im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz um – und stellt klar: Die langjährige Nachhaltigkeitsstrategie bleibt ein fester Bestandteil der kommunalen Politik. Oberbürgermeister Daniel Flemm und die Verwaltung betonen, dass die aktuellen organisatorischen Änderungen keine Kürzungen darstellen, sondern eine Weiterentwicklung und Stärkung des Nachhaltigkeitsprozesses bedeuten.

22. Dezember 2025, 12:20 Uhr

Solingen gestaltet seinen Ansatz in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz neu. Wie die Stadt bekannt gab, wird die Verwaltungsorganisation in diesen zentralen Bereichen umstrukturiert, um sie künftig noch effektiver aufzustellen. Die Verantwortlichen bewerten die Änderungen als Fortschritt – und nicht als Rückbau.

Die bisher eigenständige Stabsstelle für Nachhaltigkeit und Klimaschutz wird künftig nicht mehr als separate Einheit fortgeführt. Ihre Aufgaben gehen stattdessen in das Amt für Natur und Umwelt über. Trotz dieser Umstrukturierung versichert die Stadt, dass die finanziellen Mittel und personellen Kapazitäten für Nachhaltigkeits- und Klimaprojekte unverändert bleiben.

Als neues Beratungsgremium wurde der Unterausschuss für Nachhaltigkeit, Naturschutz und Klimaschutz (UNNK) eingerichtet. Dieser soll künftig aktuelle Impulse für die Nachhaltigkeitspolitik liefern. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnen, Klimaschutz und Mobilität (ASWKM) behält hingegen seine federführende Rolle bei grundlegenden Klimaschutz- und Stadtplanungsentscheidungen.

Die langfristige Nachhaltigkeitsstrategie Solingens bleibt bestehen, mit dem Fokus, bestehende Ressourcen noch zielgerichteter einzusetzen. Zudem wirbt die Stadt aktiv Drittmittel für neue Nachhaltigkeitsvorhaben ein. Die Bürgerbeteiligung bleibt ein zentrales Anliegen – die Verwaltung will weiterhin eng mit Anwohnern und lokalen Akteuren zusammenarbeiten.

Noch unklar ist, wer nach der Auflösung der Stabsstelle die Koordination der Nachhaltigkeits- und Klimapolitik konkret übernehmen wird. Bisher wurden hierzu keine personellen Details bekannt gegeben.

Ziel der Neuaufstellung ist es, Solingens Nachhaltigkeitsengagement effizienter zu gestalten, ohne dabei finanzielle oder personelle Ressourcen zu kürzen. Die Stadt erwartet, dass die neue Struktur ihre Handlungsfähigkeit bei der Erreichung von Klima- und Umweltzielen verbessert. Bürgerinnen, Bürger und Partner sollen auch künftig eine aktive Rolle bei der Ausgestaltung von Projekten spielen.