Solingen plant neue Fahrradroute – zwei Alternativen im Fokus der Verkehrswende
Clara MeyerSolingen plant neue Fahrradroute – zwei Alternativen im Fokus der Verkehrswende
In Solingen ist ein gemeinsamer Antrag eingereicht worden, um eine neue Fahrradroute entlang zweier möglicher Alternativen zu planen. Hinter der Initiative stehen das Bürgerbündnis für Solingen (BfS), die ABI, die CDU und die FDP. Ziel ist es, die Sicherheit für Radfahrer zu verbessern und eine breitere öffentliche Unterstützung für die Verkehrswende in der Stadt zu gewinnen.
Der Antrag fordert die aktive Planung einer Alternativroute zur aktuellen Vorschlagsvariante, die die Kamper Straße, die Merscheider Straße und die Beethovenstraße umfasst. Jan-Michael Lange vom BfS setzt sich für diesen Ansatz ein, um eine gründliche Prüfung aller Optionen zu gewährleisten.
Aus den Reihen des BfS gibt es jedoch auch Kritik. Die Gruppe lehnt es ab, die Bedenken von Anwohnern und Unternehmen pauschal als bloßen „Widerstand der PS-Fraktion“ abzutun. Stattdessen hat Michael Bender, Bezirksvertreter des BfS, alle Beteiligten zu offenen und respektvollen Gesprächen aufgefordert. Sein Ziel ist es, durch einen fairen Austausch zu einer ausgewogenen Entscheidung über den endgültigen Verlauf der Radroute zu gelangen.
Der Antrag zielt darauf ab, Sicherheit, Praktikabilität und gesellschaftliche Akzeptanz in Einklang zu bringen. Eine endgültige Entscheidung über die Route soll nach weiteren Beratungen und Analysen fallen. Das Verfahren soll Bedenken aufgreifen und gleichzeitig den Ausbau der Radinfrastruktur in Solingen vorantreiben.






