04 February 2026, 17:21

Snowboarder in Garmisch-Partenkirchen nach nächtlicher Suchaktion gerettet

Ein Hubschrauber auf einem schneebedeckten Berg geparkt mit einigen Menschen in der Nähe, unter einem klaren Himmel.

Snowboarder verläuft nachts in den Bergen - gerettet - Snowboarder in Garmisch-Partenkirchen nach nächtlicher Suchaktion gerettet

Ein 21-jähriger Snowboarder aus Aachen wurde in den Bergen bei Garmisch-Partenkirchen gerettet, nachdem er auf der Garmisch-Classic-Piste die Orientierung verloren hatte. Der Vorfall löste eine großangelegte Suchaktion mit mehreren Rettungsteams und einem Polizeihubschrauber aus. Erst spät am selben Abend wurde er wohlbehalten, aber unterkühlt aufgefunden.

Der junge Mann war am Sonntagabend beim Snowboarden verschwunden. Sein Freund alarmierte gegen 20:40 Uhr die Rettungskräfte, nachdem der Kontakt zu ihm abgerissen war. Die Suchmannschaften rückten umgehend aus – sowohl Bodenteams als auch ein Polizeihubschrauber wurden eingesetzt.

Der Snowboarder hatte eine falsche Abzweigung genommen und war in ein anderes Tal geraten. Da sein Handyakku leer war, folgte er dem Licht einer Wanderlampe, das ihn zu einem steilen, mit Seilen gesicherten Pfad führte. Da er nicht weiterkam, suchte er Schutz in einer unbewohnten Alpenhütte.

Kurz vor Mitternacht entdeckte die Hubschrauberbesatzung ihn in der Nähe der Hütte. Er litt an leichter Unterkühlung, war aber sonst unverletzt. Die Rettungskräfte brachten ihn in Sicherheit, und er wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, bevor er wieder entlassen wurde.

Der Snowboarder entschuldigte sich später bei den Einsatzkräften für den großen Aufwand. Seine Fehleinschätzung und der abgebrochene Funkkontakt hatten die Suche unter schwierigen Bedingungen zusätzlich erschwert. Die Behörden bestätigten, dass in der Region zu diesem Zeitpunkt keine weiteren großangelegten Rettungseinsätze gemeldet wurden.