Schwerer A44-Unfall bei dichtem Nebel: Drei Verletzte und 20.000 Euro Schaden
Lukas AlbrechtSchwerer A44-Unfall bei dichtem Nebel: Drei Verletzte und 20.000 Euro Schaden
Schwerer Unfall auf der A44 am Samstag, den 18. Januar
Auf der Autobahn A44 ereignete sich am Samstag, den 18. Januar, ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen, bei dem drei Personen verletzt wurden. Dichter Nebel mit einer Sichtweite von unter 50 Metern trug maßgeblich zu dem Vorfall bei.
Gegen 17:25 Uhr fuhr ein 59-jähriger Mann aus Ulm mit einem Renault Trafic in Richtung Dortmund. Ein 80-jähriger Dortmunder betrat mit seinem Nissan die Autobahn, woraufhin es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Beide Autos prallten gegen die Mittelleitplanke und waren anschließend nicht mehr fahrbereit – der Renault blieb auf der linken Spur stehen, der Nissan landete im Bankett.
Der 80-jährige Fahrer erlitt schwere Verletzungen, während zwei Frauen im Alter von 73 und 72 Jahren leicht verletzt wurden. Der 59-jährige Ulmer blieb unverletzt, fuhr jedoch angesichts der schlechten Sicht zu schnell. Ihm droht nun eine Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Die Fahrbahn in Richtung Dortmund war etwa eine Stunde lang gesperrt. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.
Der Unfall unterstreicht die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit bei schlechter Sicht. Die Ermittlungen dauern an, gegen den Ulmer Fahrer wurde bereits Anzeige erstattet. Die Straße ist inzwischen wieder freigegeben.
