Schützenkönigin Johanna I. vereint Tradition, Berge und Leidenschaft für den Schießsport
Clara MeyerSchützenkönigin Johanna I. vereint Tradition, Berge und Leidenschaft für den Schießsport
Königin Johanna I. ist zur neuen Schützenkönigin gekrönt worden – und bringt damit eine lebenslange Leidenschaft für das Schießsportwesen in ihre königliche Rolle ein. Die ehemalige Hauswirtschaftslehrerin aus Lienz in Osttirol vereint heute ihre Pflichten mit der Arbeit in der Nachmittagsbetreuung Neuwerk und im Pfarrzentrum Neersen. Ihre tiefe Verbundenheit mit den österreichischen Bergen und traditionellem Handwerk prägt sowohl ihr privates als auch ihr öffentliches Leben.
Geboren in den österreichischen Alpen, hat Johanna I. ihre Heimat stets geliebt. Das königliche Abzeichen, das sie trägt, spiegelt diese Bindung wider: Es zeigt die schroffen Gipfel und die Edelweißblumen der Region. Neben dem Schießsport verbringt sie ihre Freizeit mit Wandern, Skifahren und handwerklichen Tätigkeiten wie Stricken, Häkeln und Nähen.
Ihr Ehemann, Wolfgang Peter, teilt ihre Begeisterung für die Schützenkunst. Er führte die Schützen der Neersener Kapelle zwei Jahrzehnte lang als Vorsitzender an. An der Seite der Königin wirken zwei erfahrene Persönlichkeiten: Karin Brähler, ihre Erste Ministerin, die denselben Königstitel erst im vergangenen Jahr innehatte, sowie Rosi Holter, die königliche Hofbeamte. Holter, eine Motorsport-Fanatikerin, war bereits 1999 und 2000 Schützenkönigin und zeichnet nun für die Organisation des königlichen Haushalts verantwortlich.
Das Team wird durch Manuela Gietsmann, die Zweite Ministerin, komplettiert. Die lebenslange Teilnehmerin des Schützenfestes in Klein-Jerusalem unterrichtet königliche Paare im Tanz und sorgt dafür, dass die Tradition im Mittelpunkt der Feierlichkeiten bleibt.
Die Regentschaft von Königin Johanna I. verbindet ihre Liebe zum Schießsport mit einem starken Gemeinschaftsgefühl. Ihr Hintergrund in der Pädagogik, ihre Verbindung zu den Alpen und die Erfahrung ihres Teams prägen ihren Amtsstil. Unter ihrer Führung wird die Schützentradition weiterleben – verwurzelt in Können und Erbe.






