04 May 2026, 08:33

Schüler in Heinsberg warnen Autofahrer mit Zitronen und Lobkarten

Schwarzes Plakat mit fetter schwarzer Schrift "Schulgeschwindigkeit 25 km/h bei Kindern" auf weißem Hintergrund.

Schüler in Heinsberg warnen Autofahrer mit Zitronen und Lobkarten

Verkehrssicherheitsaktion an der Würm-Grundschule in Heinsberg

Gestern fand in der Nähe der Würm-Grundschule in Heinsberg eine Verkehrssicherheitskampagne statt. Viertklässler der KGS Würm-Schule arbeiteten dabei mit der örtlichen Polizei und Verkehrsberatern zusammen, um auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Im Fokus standen Rasen und rücksichtsloses Fahren in der Nähe von Schulen und Kindergärten.

Die Aktion war Teil des nordrhein-westfälischen Programms #SicherAufDenStraßen, das Verkehrsunfälle verringern und die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern soll. Polizeibeamte überwachten während des Einsatzes die Geschwindigkeiten und das Fahrverhalten der Autofahrer.

Die Schüler übernahmen dabei eine aktive Rolle: Sie verteilten Dankeskarten mit einem Daumen nach oben an vorbildliche Fahrer, die sich an die Regeln hielten. Wer dagegen zu schnell fuhr – etwa über die erlaubten 30 km/h – oder während der Fahrt das Handy benutzte, erhielt von den Kindern eine Verwarnungskarte und eine Zitrone als symbolische Aufforderung, künftig vorsichtiger zu fahren.

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Die Kreispolizei Heinsberg hat es sich zur Priorität gemacht, sicheres Fahrverhalten zu fördern – insbesondere in Bereichen, in denen Kinder unterwegs sind. Durch die Einbindung der jungen Schüler sollte die Kampagne auf die realen Risiken hinweisen, denen Kinder täglich im Straßenverkehr ausgesetzt sind.

Die Veranstaltung verband Aufklärung mit Kontrolle, um Autofahrer zu einem rücksichtsvolleren Fahrstil in Schulnähe zu motivieren. Polizei und Schüler arbeiteten Hand in Hand, um die Verkehrsteilnehmer an ihre Verantwortung zum Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer zu erinnern. Weitere Aktionen dieser Art sind im Rahmen der laufenden Bemühungen zur Reduzierung von Verkehrsgefahren in der Region geplant.

Quelle