20 June 2026, 00:24

Schulausschuss-Skandal: Betroffene Schulgemeinden wurden nicht angehört – Fraktionschefin reagiert

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Schulausschuss-Skandal: Betroffene Schulgemeinden wurden nicht angehört – Fraktionschefin reagiert

Iris Preuß-Buchholz, Vorsitzende ihrer Fraktion und bildungspolitische Sprecherin, hatte kürzlich eine Sitzung des Schulausschusses wegen eines Terminüberschneidung verpasst. Später äußerte sie ihr Erstaunen darüber, dass betroffene Schulgemeinden während der Sitzung keine Möglichkeit erhalten hatten, sich zu äußern.

Nach Bekanntwerden des Versäumnisses bezeichnete Preuß-Buchholz die Vorgehensweise des Ausschusses als bedauerlich. Sie räumte ein, dass eine Unterbrechung der Sitzung, um den betroffenen Gruppen Gehör zu verschaffen, hätte organisiert werden können, dies jedoch übersehen worden sei.

Sie betonte, wie wichtig es sei, vor schwierigen Entscheidungen direkt von den Betroffenen zu hören. Um das Problem zu beheben, plant ihre Fraktion, in der entscheidenden Junisitzung des Schulausschusses eine solche Unterbrechung zu beantragen. Dadurch sollen Vertreter der betroffenen Schulgemeinden die Chance erhalten, ihre Anliegen vorzutragen.

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Zusätzlich werden persönliche Gespräche organisiert, um die Angelegenheit weiter zu erörtern. Preuß-Buchholz unterstrich, dass ein klares politisches Signal gesendet werden müsse, um künftig derartige Versäumnisse zu vermeiden. Die beantragte Unterbrechung soll sicherstellen, dass betroffene Stimmen in zukünftigen Diskussionen Gehör finden. Die persönlichen Treffen bieten zudem eine Plattform, um Bedenken zu thematisieren. Ziel ist es, den Fehler in kommenden Ausschusssitzungen nicht zu wiederholen.

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