14 March 2026, 18:32

Schiedsrichter-Chaos bei Bayerns 1:1 in Leverkusen: Zwei aberkannte Tore und eine fragwürdige Rote Karte

Ein Schiedsrichter in Schwarz-Weiß-Haltung hält eine rote Karte vor einer Menge von Menschen in Fußballtrikots, mit einem Zaun im Hintergrund.

"Kein Schwalbe im Leben": Bayern ärgerlich nach roter Karte für Diaz - Schiedsrichter-Chaos bei Bayerns 1:1 in Leverkusen: Zwei aberkannte Tore und eine fragwürdige Rote Karte

Bayerns 1:1 bei Bayer Leverkusen: Frust über umstrittene Schiedsrichterentscheidungen

Das 1:1 von FC Bayern München bei Bayer Leverkusen hinterließ bei beiden Teams Frust über eine Reihe umstrittener Schiedsrichterentscheidungen. Spieler, Trainer und Betreuer stellten zentrale Szenen infrage – darunter zwei aberkannte Tore und eine umstrittene Rote Karte. Im Mittelpunkt der Kritik stand die Spielleitung von Referee Christian Dingert.

Der erste große Streitpunkt ereignete sich in der 26. Minute, als Leverkusen-Stürmer Jonathan Tah ein Tor erzielt hatte, das jedoch nicht gegeben wurde. Später wurde auch Harry Kanes Treffer in der 61. Minute für Bayern annulliert – eine Entscheidung, die Torhüter Sven Ulreich verärgert zur Rolle des VAR äußern ließ.

Nicolas Jacksons Rote Karte in der 42. Minute akzeptierte der FC Bayern ohne Widerspruch. Doch die eigentliche Kontroverse entbrannte in der 84. Minute, als Luis Díaz die zweite Gelbe Karte sah. Weder die Spieler noch die Trainer verstanden die Entscheidung, und selbst Leverkusens Coach Vincent Kompany gab zu, ratlos zu sein. Auch Verteidiger Jonathan Tah zeigte sich verwirrt über die Feldverweis-Szene.

Nach dem Spiel räumte Dingert nach Sicht der Bilder ein, einen Fehler bei Díaz' zweiter Gelben Karte gemacht zu haben. Bisher gibt es weder vom DFB noch von der UEFA eine offizielle Stellungnahme zu den umstrittenen Entscheidungen.

Das Remis ließ beide Teams unzufrieden mit der Schiedsrichterleistung zurück. Zwei aberkannte Tore und eine umstrittene Rote Karte überschatten das Ergebnis. Dingerts nachträgliches Fehlereingeständnis milderte die Frustration bei Spielern und Trainern kaum.

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