16 April 2026, 04:29

Santiago Segura löst mit politischen Aussagen im Podcast La Script Shitstorm aus

Gruppe von Menschen auf einer Straße mit Schildern und Fahnen, darunter eine Frau und ein Mädchen mit 'Trans-Rechte jetzt'-Schildern, mit einem Gebäude im Hintergrund.

Santiago Segura löst mit politischen Aussagen im Podcast La Script Shitstorm aus

Der spanische Schauspieler und Regisseur Santiago Segura hat nach der Äußerung polarisierender politischer Ansichten im Podcast La Script heftige Kritik geerntet. Ausschnitte aus dem Interview verbreiteten sich rasant auf TikTok und X und lösten unter Nutzer:innen eine Welle der Empörung aus.

Segura, der für seine linksliberale Haltung bekannt ist, sah sich plötzlich von manchen als Faschist beschimpft – vor allem wegen seiner Aussagen zu Richtern, Transgender-Rechten und Spaniens Gesetz zur sexuellen Einwilligung. Im Podcast verteidigte Segura die Justiz und betonte, nicht alle Richter seien Faschisten. Zudem äußerte er sich ambivalent über das "Nur ein Ja heißt Ja"-Gesetz zur sexuellen Einwilligung, was die Debatte weiter anheizte.

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Seine Kommentare erstreckten sich auch auf Wähler:innen der rechtspopulistischen Partei Vox, die sich seiner Meinung nach durch linke Rhetorik ausgegrenzt und beleidigt fühlten. Zum Thema Hausbesetzungen forderte er, die Regierung – nicht Privatpersonen – müsse das Problem lösen.

Zwar sprach Segura der Schauspielerin Bibiana Fernández ihre Weiblichkeit zu, kritisierte aber gleichzeitig Spaniens Transgender-Gesetz. Trotz seiner linksliberalen Selbstverortung sorgten seine Aussagen für scharfe Reaktionen; viele Nutzer:innen in sozialen Medien stellten seine Positionen infrage.

Die Kontroverse hält die Diskussionen in digitalen Räumen bis heute am Köcheln. Auf Plattformen wie TikTok und X prallen gegensätzliche Meinungen zu seinen Aussagen aufeinander. Seguras Mischung aus linksliberaler Grundhaltung und provokanten Thesen lässt viele an seiner politischen Haltung zweifeln. Ein Ende der Debatte ist nicht in Sicht – im Gegenteil: Die Auseinandersetzungen gehen weiter.

Quelle