30 December 2025, 09:08

Salmonellen-Alarm: Tiefkühl-Bratwürste in neun Bundesländern dringend zurückgerufen

Eine Collage aus verschiedenen Fleischsorten, die auf einem Teller angerichtet sind.

Salmonellen-Alarm: Tiefkühl-Bratwürste in neun Bundesländern dringend zurückgerufen

Dringender Rückruf: Tiefkühl-Bratwürste in neun Bundesländern Deutschlands wegen Salmonellen-Gefahr

Ein tiefgekühltes Bratwurst-Produkt wurde in neun deutschen Bundesländern dringend zurückgerufen, nachdem Tests gefährlich hohe Belastungen mit Salmonellen-Bakterien ergaben. Die Monolith Frost GmbH mit Sitz in Leopoldshöhe (Nordrhein-Westfalen) nahm ihre „Dicke Bratwurst, 1.000 g“ wegen des Kontaminationsrisikos aus dem Verkauf. Das Unternehmen warnt Verbraucher eindringlich davor, die betroffene Charge zu verzehren.

Die zurückgerufene Bratwurst trägt ein Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum 19. Januar 2026. Sie wurde in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen vertrieben. Kunden, die das Produkt gekauft haben, werden aufgefordert, es sofort nicht mehr zu essen.

Eine Salmonellen-Infektion kann schwere Symptome auslösen, darunter Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfe und Fieber über 38°C. In schweren Fällen können Komplikationen wie anhaltendes Fieber, blutiger Durchfall oder starke Bauchschmerzen auftreten, die eine klinische Behandlung erfordern. Die Monolith Frost GmbH hat eine Hotline unter 0800 66 66 548 für besorgte Kunden eingerichtet. Das Unternehmen entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und betonte, dass die Sicherheit der Verbraucher oberste Priorität habe. Wer die betroffene Ware besitze, könne sie ohne Bon in jedem Geschäft zurückgeben und erhält den vollen Kaufpreis erstattet.

Der Rückruf betrifft eine weit verbreitete Tiefkühl-Bratwurst-Charge mit langer Haltbarkeit. Verbraucher werden aufgefordert, ihre Gefrierfächer zu überprüfen und das Produkt zu entsorgen oder zurückzugeben, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden. Das Unternehmen beobachtet die Lage weiterhin und steht über die dedizierte Hotline für Rückfragen zur Verfügung.