RWE baut wasserstofftaugliches Gaskraftwerk für Deutschlands Energiewende bis 2030

RWE baut wasserstofftaugliches Gaskraftwerk für Deutschlands Energiewende bis 2030
RWE ist dabei, in Voerde ein neues wasserstofftaugliches Gaskraftwerk zu bauen, das bis 2030 in Betrieb gehen soll. Die Anlage wird eine Leistung von 850 Megawatt haben und ist für den Betrieb mit mindestens 50 Prozent Wasserstoff ausgelegt. Ihre Lage an Deutschlands künftigem Kernnetz für Wasserstoffpipelines stärkt die Position von RWE bei der Energiewende.
Das Kraftwerk in Voerde ist Teil der übergeordneten Strategie des Konzerns, um sogenannte "Dunkelflauten" zu bewältigen – Phasen, in denen weder Wind- noch Solarstrom verfügbar sind. Durch den Einsatz flexibler, wasserstofffähiger Gaskraftwerke will das Unternehmen die Versorgungssicherheit auch dann gewährleisten, wenn erneuerbare Energien nicht ausreichend Strom liefern.
Die Anlage ist so konzipiert, dass sie schrittweise Erdgas durch Wasserstoff ersetzen kann, eine sauberere Alternative. Dies passt zu Deutschlands Bestrebungen, die Wasserstoffinfrastruktur auszubauen, da der Standort an der geplanten Route des nationalen Wasserstoff-Pipelinenetzes liegt. Der Schritt bereitet RWE zudem auf kommende staatliche Ausschreibungen vor, die sich auf wasserstoffbasierte Energielösungen konzentrieren.
Unterdessen zeigen sich Finanzanalysten optimistisch über die Aussichten von RWE. Die Deutsche Bank, JPMorgan, Bernstein Research und Barclays Capital haben durchweg positive Bewertungen abgegeben, mit Kurszielen zwischen 49,98 und 51 Euro. Zwar haben kurzfristige Wettereinflüsse die jüngsten Quartalsergebnisse belastet, doch langfristige Prognosen deuten auf ein starkes Ertragspotenzial hin. Von 27 Analysten, die die Aktie bewerten, stufen 22 sie derzeit als "Kauf" ein.
Das Voerder Kraftwerk wird bis 2030 eine flexible Kapazität von 850 Megawatt ins deutsche Stromnetz einbringen. Seine Wasserstofftauglichkeit und die strategische Lage unterstreichen RWEs Rolle in der Energiewende. Mit starker Analystenunterstützung und dem Fokus auf zukunftssichere Technologien festigt das Unternehmen weiterhin seine Position auf dem sich wandelnden Energiemarkt.

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