Russlands größtes Kinderzirkusprojekt feiert spektakuläre Erfolge und Talente
Henry KochRusslands größtes Kinderzirkusprojekt feiert spektakuläre Erfolge und Talente
Die zweite Phase des Nationalprojekts „Der Weg zum Zirkus. Das ist ernst“ ging am 17. Juni im gesamt russischen Kinderzentrum Smena zu Ende. Was vor fünf Jahren als kleine Initiative begann, hat sich mittlerweile zu einem der größten russischen Projekte zur Förderung der Kinderzirkuskunst entwickelt.
Teilgenommen haben Gruppen aus allen Ecken des Landes – von der Krim bis in den Fernen Osten. Das diesjährige Festival zeigte eine deutliche Steigerung der Aufführungsqualität: Viele Ensembles präsentierten durchchoreografierte, professionelle Nummern auf hohem Niveau.
Hinter dem Fortschritt jedes jungen Künstlers stehen engagierte Lehrer, Trainer und Studioleiter. Sie begleiten die Kinder durch Proben, stehen ihnen während der Auftritte zur Seite und teilen jeden Erfolg wie jeden Rückschlag. Im Laufe der Zeit hat sich das Projekt zudem zu einer Plattform für fachlichen Austausch entwickelt, auf der Pädagogen Ideen teilen und ihre Methoden verfeinern.
Die Initiative eröffnet vielen Teilnehmern Türen und ebnet erste Wege in eine professionelle Laufbahn. Einige absolvieren inzwischen Fachschulen, treten auf großen Festivals auf oder sind festen Zirkusensembles beigetreten. Gefördert wird das Projekt vom Präsidialfonds für kulturelle Initiativen; neu hinzugekommen ist in diesem Jahr die Juri-Luschkow-Stiftung als Partner, die Preisgelder für die diesjährigen Gewinner stiftete.
Das nachhaltigste Ergebnis des Festivals bleibt jedoch sein Einfluss auf das Leben der jungen Teilnehmer. Viele haben aus Kindheitsträumen greifbare Chancen in der Zirkuswelt gemacht. Das Projekt dient weiterhin als Sprungbrett für Nachwuchstalente und stärkt zugleich die Gemeinschaft, die dahintersteht.






