Riesenseeadler Alaska entkommt und überlebt wochenlange Odyssee in Niedersachsen
Admin UserRiesenseeadler Alaska entkommt und überlebt wochenlange Odyssee in Niedersachsen
Ein seltenes und bemerkenswertes Ereignis in Niedersachsen: Ein entlaufener Riesenseeadler namens Alaska
In Niedersachsen hat sich ein außergewöhnlicher Vorfall ereignet: Ein Seeadler der Art Stellersche Seeadler mit dem Namen Alaska entkam aus dem Falknerei-Zentrum Harz in Bad Sachsa. Der gewaltige Vogel – die größte Adlerart der Welt – wurde am 28. Juni 2023 nach einer wochenlangen Odyssee in der Nähe des Steinhuder Meeres wiederaufgefunden.
Alaska, in Gefangenschaft aufgezogen, hatte nie das Jagen gelernt. Dennoch überlebte der Adler etwa sechs Wochen ohne Nahrung und legte dabei Hunderte von Kilometern von seinem Zuhause in Bad Sachsa zurück. Seine Reise führte ihn unter anderem auf einen Minigolfplatz in derselben Stadt, wo er gesichtet und schließlich am Mittwochnachmittag vom Falkner Rochus Brotzer wieder eingefangen wurde.
Der Stellersche Seeadler ist unverkennbar: Mit seinem markanten gelben Schnabel und den schwarz-weißen Streifen auf den Flügeln hebt er sich deutlich von den gewöhnlichen Stadttauben ab, die grau sind und einen schillernd rosa-grünen Hals tragen. Während Wildtierexperten mit Tauben vertraut sind, war die Begegnung mit einem derart imposanten und seltenen Vogel eine besondere Freude.
Alaskas Flucht und spätere Rückkehr haben die Aufmerksamkeit für diese majestätischen Tiere geschärft. Auch wenn der Adler ohne Jagdinstinkt überlebte, ist sein Wohlbefinden in menschlicher Obhut am besten gewährleistet. Das Falknerei-Zentrum Harz trifft nun zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen, um künftige Ausbrüche zu verhindern.