09 May 2026, 08:26

Rheinmetall verzeichnet Rekordumsatz von 1,9 Mrd. Euro im ersten Quartal 2026

Schwarzes und weißes Foto eines Schiffes in einem Schiffbau, mit hölzernen Pfählen und Treppen im Vordergrund und Himmel im Hintergrund; Text "Marinebewaffnung" in der linken unteren Ecke.

Rheinmetall verzeichnet Rekordumsatz von 1,9 Mrd. Euro im ersten Quartal 2026

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat für das erste Quartal 2026 starke Finanzzahlen vorgelegt. Der Umsatz des Unternehmens stieg auf 1,9 Milliarden Euro – ein Plus von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mehrere Sparten verzeichneten deutliches Wachstum, wobei die Rekordauftragsbücher die Erwartungen an eine weitere Expansion befeuern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Gesamtleistung im ersten Quartal 2026 knüpft an ein solides Jahr 2025 an, in dem der Konzern einen Jahresumsatz von 9,9 Milliarden Euro erzielte. Besonders herausragend entwickelte sich die Sparte Luftverteidigung mit einem Umsatzsprung von 43 Prozent auf 192 Millionen Euro. Auch die Digital-Systeme legten kräftig zu und steigerten ihren Umsatz um 16 Prozent auf 349 Millionen Euro.

Der Bereich Ketten- und Radfahrzeuge, ein Kerngeschäft von Rheinmetall, erwirtschaftete 985 Millionen Euro – ein moderates Plus von 3 Prozent. Die kleinere, aber wachsende Sparte Marinesysteme erzielte allein im März einen Umsatz von 77 Millionen Euro. Hier beläuft sich der Auftragsbestand mittlerweile auf 5,5 Milliarden Euro, der höchste Wert in der Unternehmensgeschichte.

Für das zweite Quartal 2026 erwartet Rheinmetall ein noch stärkeres Wachstum. Großvolumige Aufträge aus den Bereichen Marine und Automobil sollen diese Beschleunigung vorantreiben. Zudem hat das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 auf 14 bis 14,5 Milliarden Euro angehoben.

Mit Rekordauftragsbüchern und steigenden Umsätzen in den Schlüsselsparten positioniert sich Rheinmetall für anhaltendes Wachstum. Die angepasste Prognose unterstreicht das Vertrauen des Konzerns, die wachsende Nachfrage bedienen zu können. Weitere Zuwächse werden erwartet, sobald große Verträge in die Produktionsphase übergehen.

Quelle