24 May 2026, 12:28

Revolutionäre Lasertechnik: Forscher entwickeln superbelastbare Metallbauteile mit Robotik und KI

Neue Werkzeuggeometrien generieren mit Lasern und Robotern

Revolutionäre Lasertechnik: Forscher entwickeln superbelastbare Metallbauteile mit Robotik und KI

Ein neues Forschungsprojekt wird fortschrittliche Verfahren zur Herstellung hochbelasteter Metallkomponenten mit Hilfe von Lasertechnologie erforschen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Ostendorf will das Team die laserbasierte Metallabscheidung mithilfe von Robotik und Computersimulationen optimieren. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die auf vier Jahre angelegte Initiative mit 3,85 Millionen Euro; der Start ist für Anfang 2025 geplant.

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Das Projekt mit dem Titel „Simulationsgestützte Konstruktion für die Fertigung lastoptimierter Freiformbauteile durch Laserauftragschweißen“ vereint Forscher:innen von fünf Universitäten. Im Fokus steht die Herstellung komplexer Metallgeometrien, die speziell auf bestimmte Belastungsprofile zugeschnitten sind – etwas, das mit herkömmlichen Methoden wie Gießen oder Fräsen nicht möglich ist.

Die Experimente finden am Center for Engineering Smarter Product-Service Systems (ZESS) der Ruhr-Universität Bochum statt. Das Team wird mit verschiedenen Stahlsorten arbeiten und dabei zwei Roboter parallel einsetzen: einen für das Laserauftragschweißen und einen zweiten für das Zwischenfräsen, um raue Oberflächen zu glätten.

Computersimulationen sollen helfen, die optimalen Strukturen für gegebene Belastungsbedingungen zu berechnen und die effizientesten Fertigungsabläufe zu bestimmen. Prof. Ostendorf, Leiter des Lehrstuhls für Laseranwendungstechnik in Bochum, übernimmt die wissenschaftliche Leitung. Für Rückfragen steht er unter +49 234 32 25233 oder [email protected] zur Verfügung.

Die Forschung könnte zu belastbareren und präziseren Metallbauteilen für Branchen führen, die hochfeste Materialien benötigen. Durch die Kombination von Robotik, Simulationen und Laserauftragschweißen erhofft sich das Team, die Grenzen aktueller Fertigungstechniken zu erweitern. Die Ergebnisse des Projekts könnten künftige Produktionsmethoden im Maschinenbau und in der Materialwissenschaft prägen.

Quelle