20 November 2025, 02:02

Rentenkrise droht: Bis 2031 steigt die Zahl der Rentner um 20 Prozent

Zwei rote Sofas in einem Wohnzimmer, ein kleiner Teetisch mit einem Buch darauf, ein wandmontierter Spiegel, eine Lampe auf einem Tisch, ein Blumenstrauß vor einem Kamin, ein Esstisch mit Stühlen, von der Decke hängende Lampen, Vorhänge an einer Stange und ein leerer Stuhl.

Rentenkrise droht: Bis 2031 steigt die Zahl der Rentner um 20 Prozent

Neue Prognosen deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute lösen Sorgen um die Zukunft der gesetzlichen Rente aus. Die Zahl der Rentner wird bis 2031 stark ansteigen und die Finanzierung unter Druck setzen. Experten warnen, dass ohne Reformen die Belastungen für Arbeitnehmer und Staat deutlich zunehmen werden.

Das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sagt für das kommende Jahrzehnt einen deutlichen Anstieg der Rentnerzahl voraus. 2022 kamen auf 100 Erwerbstätige noch 30 Menschen über 67 Jahre – bis 2031 wird dieses Verhältnis auf 36 steigen, ein Plus von 20 Prozent.

Die wachsende Zahl der Rentner und das sinkende Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern belasten das System zunehmend. Ohne Gegenmaßnahmen müssten entweder die Beiträge steigen, die Leistungen gekürzt oder die Steuerzahler höhere Kosten tragen. Die Prognosen unterstreichen, dass in den kommenden Jahren politische Weichenstellungen nötig sind.