Rekordjahr 2025: Warum die Fahrerlaubnisbehörde an ihre Grenzen kam
Fahrerlaubnisbehörde in Deutschland verzeichnete 2025 ein arbeitsreiches Jahr
2025 war für die deutsche Fahrerlaubnisbehörde ein arbeitsreiches Jahr: Die Nachfrage nach verkehrsbezogenen Dienstleistungen stieg deutlich an. Während die Anträge auf Personentransportlizenzen sprunghaft zunahmen, mussten tausende Fahrer mit Strafen oder medizinischen Untersuchungen rechnen. Zudem bewältigte die Behörde eine hohe Zahl an persönlichen Vorsprachen und Notfällen.
Insgesamt bearbeitete die Behörde im vergangenen Jahr 27.911 Anträge auf Fahrerlaubnisse. Daneben bewarben sich 1.159 Personen um eine Personentransportlizenz – ein bemerkenswerter Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Auch der Umtausch von Führerscheinen nahm zu und erreichte 7.874 Fälle.
Bei den Kontrollmaßnahmen blieb die Behörde konsequent: 263 Führerscheine wurden entzogen, 1.434 Fahrverbote verhängt. 2.607 Fahrer mussten sich einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) oder einer fachärztlichen Begutachtung unterziehen. Für Fahranfänger in der Probezeit wurden 1.063 Auflagen erteilt, während im Punkte-System in Flensburg 2.202 Maßnahmen verzeichnet wurden. Zudem unterstützte die Behörde neue Fahrlehrer durch die Ausstellung von 15 Genehmigungen. 1.313 Fahrer erhielten einen EU-Kartenführerschein, davon 40 Frauen. Gleichzeitig nutzten über 6.400 Bürger die offene Sprechstunde, und insgesamt wurden 20.373 persönliche Vorsprachen gezählt – darunter 1.664 Notfalltermine.
Die Zahlen für 2025 zeigen: Die Fahrerlaubnisbehörde hatte mit einer wachsenden Arbeitsbelastung zu kämpfen. Mehr Menschen beantragten Führerscheine, während Kontrollen und Verwaltungsaufgaben die Mitarbeiter stark beanspruchten. Aus den Daten geht nicht hervor, in welchen deutschen Städten die meisten Beschäftigten in den zuständigen Verkehrsämtern tätig waren.