Rasende Temposünder in der Eifel: Polizei zieht mit 153 km/h Konsequenzen
Lukas AlbrechtRasende Temposünder in der Eifel: Polizei zieht mit 153 km/h Konsequenzen
Polizei im Kreis Düren verschärft Verkehrskontrollen in der Eifel gegen rücksichtsloses Fahren
Am Donnerstag, dem 12. Juni 2025, haben Beamte im Rahmen einer gezielten Aktion an der Landesstraße 218 – auch bekannt als Panoramastraße – insgesamt 82 Geschwindigkeitsverstöße registriert. Mit den verstärkten Kontrollen will die Polizei die Unfallzahlen senken und die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer verbessern.
Ein Schwerpunkt der Überwachung lag auf einem Abschnitt, in dem Tempo 70 gilt. Ein Autofahrer wurde mit erschreckenden 153 km/h gemessen – mehr als das Doppelte der erlaubten Geschwindigkeit. Ihm droht nun der Entzug des Führerscheins.
Ein Motorradfahrer versuchte, die Kontrolle zu umgehen, indem er durch die Messstelle einen Wheelie – ein einrädriges Fahren auf dem Hinterrad – ausführte. Trotz des Manövers wurde er mit 39 km/h über dem Limit erfasst. Ihm drohen nun Strafen wegen Rasens und gefährlichen Fahrverhaltens.
Insgesamt wurden acht Fahrer mit derartigen Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit erwischt, dass gegen sie nun Bußgeldverfahren eingeleitet werden. Die Behörden betonten, dass diese Maßnahmen Teil einer umfassenden Strategie sind, um die Zahl der Verkehrstoten, Schwerverletzten und Unfälle in der Region zu verringern.
Die Polizei Düren erinnerte alle Autofahrer daran, die Verkehrsregeln einzuhalten – zum Schutz aller. Die Kontrollen an der Landesstraße 218 unterstreichen die anhaltenden Gefahren durch überhöhte Geschwindigkeit. Im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne des Kreises sind weitere Kontrollen geplant.






