10 January 2026, 22:47

Postmigrantische Filmtage 2026: Kino als Stimme für Selbstbestimmung und Teilhabe

Eine Gruppe von Menschen untersucht Plakate und Diagramme, die an einer Wand in einem scheinbar Kunstmuseum angebracht sind.

Postmigrantische Filmtage 2026: Kino als Stimme für Selbstbestimmung und Teilhabe

Im Januar 2026 findet ein neues Filmfestival in Mönchengladbach und Krefeld statt. Die Postmigrantischen Filmtage widmen sich den Themen Migration, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe – erzählt durch die Sprache des Kinos. Organisiert von Studierenden der Hochschule Niederrhein (HSNR), ist die Veranstaltung kostenlos und für alle offen.

Am 16. Januar 2026 um 15:00 Uhr startet das Festival im Volkshochschulzentrum Mönchengladbach. Über drei Tage hinweg werden Spiel- und Dokumentarfilme gezeigt, die sich mit Selbstbestimmung, Emanzipation und Feminismus auseinandersetzen. Das Programm will enge Erzählmuster hinterfragen und gleichzeitig Brücken zwischen der Hochschule und der Zivilgesellschaft schlagen.

Veranstaltet wird an kulturellen und bildungspolitischen Orten in beiden Städten. Geleitet wird das Festival von Professor Dr. Ömer Alkin vom Fachbereich Sozialwesen der HSNR, während die Organisation in studentischer Hand liegt. Eingeladen sind Filmschaffende, Bildungsakteure und die breite Öffentlichkeit, sich mit den Themen auseinandersetzen. Der Eintritt zu allen Vorführungen und Diskussionen ist frei. Weitere Informationen gibt es auf der Festival-Website: https://postmigrantische-audiovisionen.de/.

Die Postmigrantischen Filmtage 2026 laufen bis zum 18. Januar und bieten eine Plattform für den Dialog durch Film. Indem unterschiedliche Perspektiven zusammengebracht werden, soll das Festival die Verbindung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft stärken. Die Veranstalter hoffen, dass die Filmtage nachhaltige Gespräche über Migration und Teilhabe anregen.