02 May 2026, 12:31

Polnischer Mehrfachtäter nach Schwarzfahrt im ICE in Bielefeld festgenommen

Schwarze und weiße Zeichnung eines Bahnhofs mit Menschen auf verschiedenen Oberflächen, betitelt "Verurteilt Leben in der Millbank-Gefängnis" oben und unten.

Polnischer Mehrfachtäter nach Schwarzfahrt im ICE in Bielefeld festgenommen

Ein 23-jähriger Pole ist am Bielefelder Hauptbahnhof festgenommen worden, nachdem er ohne gültiges Ticket in einen ICE eingestiegen war. Die Behörden hatten ihn bereits im Februar wegen seiner umfangreichen Vorstrafenliste abgeschoben. Nun droht ihm eine erneute Abschiebung – vorerst sitzt er in Untersuchungshaft.

Der Vorfall ereignete sich am Dienstagnachmittag (13. Mai), als der Mann mit einem ICE von Hannover nach Bielefeld reiste. Bundespolizisten kontrollierten ihn und stellten fest, dass er kein gültiges Ticket besaß. Eine Überprüfung seiner Personalien brachte seine belastete Vergangenheit ans Licht.

Seit 2017 war der polnische Staatsbürger mehr als 100 Mal mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Zu seinen Straftaten zählten Eigentumsdelikte und Körperverletzung; gegen ihn lagen 14 aktive Haftbefehle vor. Sieben Staatsanwaltschaften wurden nach seiner Festnahme informiert.

Bereits in diesem Jahr hatte das Ausländeramt Aurich seine Freizügigkeit in Deutschland widerrufen. Trotz des Einreiseverbots war der Mann illegal wieder ins Land gekommen. Die Bundespolizei nahm ihn in Gewahrsam und ordnete seine Abschiebehaft an.

Der Festgenommene bleibt vorerst in Polizeigewahrsam, während die Behörden seine Abschiebung vorbereiten. Seine wiederholten Gesetzesverstöße und die vorherige Abschiebung führten zu schnellem Handeln der Ermittler. Der Fall zeigt die konsequente Durchsetzung von Einreiseverboten in Deutschland.

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