Polizeihündin Trude besteht Prüfung und startet als Drogen-Spürhündin
Trude, eine Malinois-Hündin aus dem staatlichen Zuchtprogramm in Schloss Holte-Stukenbrock, hat ihre Prüfung zur Polizeidiensthündin bestanden. Die junge Hündin trat im Juni 2021 zur Duisburger Polizei und absolvierte eine anderthalbjährige Ausbildung, bevor sie am 7. März ihre Zertifizierung erhielt. Ihr Erfolg markiert einen neuen Abschnitt – sowohl für sie als auch für ihren erfahrenen Partner Balu.
Trude kam am 2. Juni 2021 direkt vom Zuchtzentrum der Landeseinrichtung für Ausbildung, Fortbildung und Personalentwicklung der Polizei Nordrhein-Westfalen (LAFP NRW) zur Duisburger Polizei. Sie wurde in die Familie ihres Führers vermittelt und begann, gemeinsam mit Balu, einem routinierten Diensthund, zu arbeiten. Das Duo trainierte 18 Monate lang Seite an Seite, um sich auf die Anforderungen des Polizeidienstes vorzubereiten.
Am 7. März bestand Trude offiziell ihre Prüfung zur Polizeidiensthündin. Besonders ihre herausragenden Spürfähigkeiten fielen auf. Nun wird sich ihr Training spezialisieren: Statt in den Ruhestand zu gehen, beginnt sie eine Weiterbildung zur Drogen-Spürhündin. Balu hingegen kann sich nach der Begleitung in ihrer Anfangsphase nun zurückziehen.
Das staatliche Zuchtprogramm in Schloss Holte-Stukenbrock hat damit erneut einen fähigen Diensthund hervorgebracht. Trudes Entwicklung unterstreicht den Erfolg des Programms, das Tiere für den Einsatz bei der Polizei ausbildet.
Mit dem bestandenen Examen ist Trude nun einsatzbereit. Da Balus Unterstützung nicht mehr benötigt wird, kann der ältere Hund in den Ruhestand gehen. Trude wird stattdessen eine Ausbildung zur Drogenermittlung durchlaufen und ihre exzellenten Spürfähigkeiten in einer neuen Rolle einsetzen.






