Polizei Dortmund kontrolliert Schulwege: E-Scooter und Sicherheitsmängel im Fokus
Clara MeyerPolizei Dortmund kontrolliert Schulwege: E-Scooter und Sicherheitsmängel im Fokus
Dortmunder Polizei kontrolliert frühmorgens an fünf weiterführenden Schulen
Diese Woche führte die Dortmunder Polizei in den frühen Morgenstunden Kontrollen an fünf weiterführenden Schulen durch. Beamte überwachten zwischen 7 und 9 Uhr den Verkehr sowie die Nutzung von E-Scootern. Ziel der Aktion war es, Sicherheitsverstöße und illegales Verhalten in Schulzonen zu ahnden.
Bei den Kontrollen stellten die Beamten mehrere Verstöße im Zusammenhang mit E-Scootern fest. Am häufigsten wurde das Fahren auf Gehwegen statt auf Radwegen oder Straßen dokumentiert – insgesamt 14 Fälle. Ein weiteres verbreitetes Problem war das gemeinsame Nutzen eines E-Scooters durch zwei Personen.
An zwei Schulen wurden fünf E-Scooter von Schülern unter 14 Jahren beschlagnahmt. An einer Schule wurde zudem ein 12-jähriger Junge mit einem nicht zugelassenen E-Bike mit Gasgriff erwischt. Die Polizei zog das E-Bike zur fachlichen Begutachtung ein und leitete ein Verfahren gegen die Erziehungsberechtigten ein.
Die Maßnahmen beschränkten sich jedoch nicht auf E-Scooter. Die Beamten ahndeten auch Parkverstöße und Verstöße gegen die Gurtpflicht, darunter einen Fall, in dem ein Kind nicht ordnungsgemäß gesichert war. An vier Schulen wurden Ordnungswidrigkeiten geahndet, während an einer Schule der Fokus auf Prävention statt auf Bestrafung lag. Zudem wurden sechs Strafanzeigen wegen Verstößen gegen die Pflichtversicherung erstattet.
Die Aktion unterstrich die anhaltenden Sicherheitsbedenken im Umfeld von Schulen. Wo nötig, wurden Beschlagnahmungen, Bußgelder und Strafanzeigen verhängt. Die Behörden streben an, die Risiken für Schüler und andere Verkehrsteilnehmer zu verringern.






