Paris Jackson attackiert Testamentsvollstrecker und lehnt Michael-Jackson-Film ab
Henry KochAnwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Paris Jackson attackiert Testamentsvollstrecker und lehnt Michael-Jackson-Film ab
Paris Jackson hat die Testamentsvollstrecker des Nachlasses ihres verstorbenen Vaters öffentlich scharf kritisiert und ihnen finanzielle Fehlverwaltung vorgeworfen. Zudem äußerte sie sich ablehnend über eine bevorstehende Filmbiografie über Michael Jackson und behauptete, von dem Projekt ausgeschlossen worden zu sein.
Der unter dem Titel Michael veröffentlichte Film feierte am 23. April 2023 in deutschen Kinos Premiere und sorgte seitdem für weitere Kontroversen, nachdem Jackson Bedenken hinsichtlich der Besetzung und mangelnder Transparenz geäußert hatte.
Ihre Kritik richtet sich vor allem gegen die Darstellung des Lebens ihres Vaters sowie die Beteiligung der Testamentsvollstrecker John Branca und John McClain. Jackson hinterfragte die Entscheidung, Miles Teller als Branca zu besetzen, und argumentierte, dass die Produktion ohne ihre Mitwirkung entstanden sei. Darüber hinaus wirft sie dem Nachlassmanagement finanzielle Unregelmäßigkeiten vor und fordert mehr Rechenschaftspflicht von den Verantwortlichen.
Die juristischen Vertreter des Nachlasses wiesen ihre Vorwürfe als "unsinnig" zurück und warfen ihr vor, Falschinformationen zu verbreiten. Sie verteidigten die Filmbiografie mit der Begründung, ein solch bedeutendes Kino-Projekt über Michael Jacksons Vermächtnis zu ignorieren, wäre "verantwortungslos". Trotz des Streits zeigen Unterlagen, dass Jackson bereits rund 65 Millionen Dollar aus dem Nachlass erhalten hat – weitere Hundertmillionen werden in Zukunft als Erbschaft erwartet.
Seit Beginn der Kontroversen im Jahr 2023 gab es keine neuen Meldungen darüber, wie die Öffentlichkeit die Zusammenarbeit zwischen dem Nachlass und den Filmproduzenten bewertet.
Der Konflikt verdeutlicht die anhaltenden Spannungen zwischen Paris Jackson und der Führung des Nachlasses. Während die Filmbiografie wie geplant veröffentlicht wurde, bleiben ihre Einwände ungelöst. Der Nachlass beharrt auf seiner Position und betont, dass sowohl der Film als auch die finanziellen Entscheidungen dem Erhalt von Michael Jacksons Erbe dienen.






