Paris feiert Gianni Versace: Retrospektive ohne das berühmte Sicherheitsnadel-Kleid
Jonas MayerParis feiert Gianni Versace: Retrospektive ohne das berühmte Sicherheitsnadel-Kleid
Große Gianni-Versace-Retrospektive eröffnet am Freitag im Musée Maillol in Paris
Am kommenden Freitag öffnet im Pariser Musée Maillol eine umfassende Retrospektive über Gianni Versace – die erste Modeausstellung in der Geschichte des Hauses, das sonst für Skulpturen und Fotografie bekannt ist. Fast 100 Outfits und 450 Exponate werden gezeigt, doch ein ikonisches Stück bleibt verschwunden.
Die Schau ist vom 3. Juli bis zum 6. September 2020 zu sehen und thematisch entlang eines nachgebauten Laufstegs arrangiert. Besucher erwarten bisher unveröffentlichte Fotos sowie eine Rekonstruktion von Versaces Mailänder Atelier. Ein eigener Raum unter dem Titel „Rock und Royalty“ präsentiert Kreationen, die unter anderem von Lady Diana, Elton John und Madonna getragen wurden.
Versace stellte seine Haute-Couture-Kollektionen erstmals 1989 im Pariser Hotel Ritz vor. Die Retrospektive umfasst zudem Schmuck, Wohnaccessoires und seltene Videointerviews – doch wie Kurator Karl von der Ahé bestätigte, fehlt das berühmte „Sicherheitsnadel-Kleid“ von Elizabeth Hurley. Die Ausstellung entstand unabhängig, ohne Beteiligung der Familie Versace oder des Modehauses Gianni Versace Srl.
Das Musée Maillol bietet mit der Schau einen seltenen Einblick in Versaces schöpferisches Erbe. Mit fast 450 Exponaten unterstreicht sie seinen Einfluss auf Mode, Design und die Popkultur. Die Ausstellung bleibt bis Anfang September für die Öffentlichkeit zugänglich.






