Pannenwoche: Von verlorenen Taschen bis zu Milliarden-Fehlern in der Finanzwelt
Jonas MayerPannenwoche: Von verlorenen Taschen bis zu Milliarden-Fehlern in der Finanzwelt
Eine Reihe kleiner, aber denkwürdiger Pannen sorgte diese Woche in Wirtschaft und Politik für unerwartete Turbulenzen. Von einer verlorenen Tasche, die zwei Journalisten zwang, auf dem Boden eines Kollegen zu übernachten, bis hin zu einem peinlichen Tippfehler in einer Finanzmitteilung – die Vorfälle brachten unerwartete Wendungen in den Alltag.
Der Abend begann damit, dass die Journalisten von City AM, Adam Bloodworth und Anna Moloney, nach der City AM Awards-Veranstaltung im Guildhall länger blieben, um beim Aufräumen zu helfen. Als sie fertig waren, wollten sie ihre Taschen aus der Garderobe holen – doch diese waren verschwunden. Das Duo durchsuchte eine Stunde lang die Hinterzimmer des Guildhall, fand jedoch nichts.
Ohne Schlüssel zu ihren Wohnungen landeten sie schließlich auf dem Boden des Gästezimmers des Digitalchefs. Am nächsten Morgen musste Moloney in zehn Zentimeter hohen Absätzen zur Arbeit pendeln, da sie nicht nur ihre Tasche, sondern auch ihre Schuhe verloren hatte. Bloodworth und Moloney kehrten am folgenden Tag ins Guildhall zurück – vergeblich. Glücklicherweise tauchten ihre Sachen später doch noch auf und wurden zurückgegeben.
Unterdessen sorgte in der Finanzwelt der Scottish Mortgage Investment Trust für Aufsehen, als eine Pressemitteilung fälschlicherweise behauptete, die Beteiligung an SpaceX sei 1,25 Billionen Dollar wert. Ein Zahlendreher: Gemeint war, dass die Bewertung von SpaceX bei 1,25 Billionen Dollar liege – also ein Tausendstel des genannten Betrags.
In der Politik hatte der konservative Schattenminister für Wirtschaft, Andrew Griffith, mit einem eigenen Tippfehler zu kämpfen. Ein Zitat von ihm wurde mit der Unterschrift „Shadow Business Sexretary“ veröffentlicht – ein Schreibfehler, der schnell online die Runde machte.
Deutlich entspannter verlief unterdessen die Reise von Andy Burnham, dem Bürgermeister von Greater Manchester: Am Dienstag reiste er bequem in der ersten Klasse nach London.
Am Ende fanden die Journalisten ihre Taschen wieder, der Investmentfonds korrigierte die SpaceX-Bewertung, Griffiths Team besserte den Tippfehler aus, und Burnham kam ohne Zwischenfälle in London an. Jeder dieser kleinen Vorfälle erinnerte daran, dass selbst Routineaufgaben manchmal schiefgehen können.






